Microsoft kauft Minecraft-Entwickler Mojang für 2,5 Milliarden Dollar

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Im Grunde war es ja schon eine sichere Sache, aber jetzt ist so richtig offiziell, unter Dach und Fach, in trockenen Tüchern und was nicht alles. Microsoft übernimmt den Minecraft-Entwickler Mojang für satte 2,5 Milliarden Dollar. Markus Persson, alleiniger Entwickler des Riesenerfolgs Minecraft, hat zeitgleich mit Bekanntwerden des Deals seinen Weggang vom Unternehmen verkündet. Auch das war vorher bereits vermutet worden.

Auf seiner Webseite schreibt Persson, er verlasse das Unternehmen, um sich wieder kleineren Webprojekten zu widmen. Er wolle nicht weiterhin ein Symbol für etwas so Großes sein, etwas, dass er gar nicht verstehe. Bei dem Deal gehe es Persson in keinster Weise um das Geld, sondern um seinen gesunden Menschenverstand.

His body was ready: Reggie Fils-Aime stellt sich der #ALSIceBucketChallenge

Unser liebster Reggie Fils-Aime, seines Zeichens Präsident von Nintendo of America hat die Herausforderung zur ALS Ice Bucket Challenge angenommen. Zusammen mit einigen seiner Kollegen ließ er sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten. Natürlich wurde das ganze filmisch festgehalten und so könnt ihr euch nun anschauen, wie tapfer Reggie die Herausforderung gemeistert hat. Neu nominiert wurde übrigens niemand.

PSN-Ausfall: BILD zitiert einen gelassenen Sony-Präsidenten

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Screenshot von BILDblog

Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, hatte das PlayStation Network aufgrund eines Hacker-Angriffs mit einer längeren Downtime zu kämpfen. Mittlerweile ist das PSN wieder online und die geplanten Wartungsarbeiten, die eigentlich für heute angesetzt waren, werden demnächst durchgeführt.

Auch die BILD-Zeitung berichtete über den Ausfall des Netzwerks. Anbei zitierte man scheinbar den Twitter-Account vom Präsidenten von Sony Computer Entertainment, Kazuo Hirai.

Jetzt für die PlayStation 4 erhältlich: “PSN-Ausfall: Remastered”. Es ist ein Remake des klassischen PSN-Ausfalls von 2011, aber jetzt in wunderbaren 1080p und 60 Bildern pro Sekunde (Quelle)

Was man bei der BILD offenbar nicht bemerkt hat: Bei diesem Nutzer handelt es sich um einen Parodie-Account. Dass dies auch groß in der Bio des Accounts geschrieben steht, kümmerte den zuständigen Redakteur wenig.

Ich spiele Moorhuhn. Bin ich jetzt ein Gamer?

Diese Frage ist mir so ähnlich zwar nur im Spaß gestellt worden, dennoch hat sie mich zum Nachdenken gebracht. Ab wann ist man eigentlich ein “Gamer”? Und braucht es dafür überhaupt bestimmte Qualifikationen?

Wenn man sich in den einschlägigen Communitys bewegt, bekommt man den Eindruck, man sei erst dann ein Gamer, wenn man eine große Menge Zeit mit Computer- und Videospielen verbringt – am besten actionreiche Triple-A-Titel – und sich mit der Materie entsprechend gut auskennt. Leute, die sich selbst als eben solch Gamer bezeichnen, sind beleidigt, wenn andere Menschen, die scheinbar weniger Ahnung haben und weniger Zeit in Spiele investieren, sich als Gamer sehen. Beleidigt! Das muss man sich mal vorstellen. Sie sehen diese Bezeichnung quasi als Titel und sind nur unter bestimmten Umständen bereit, diesen mit anderen zu teilen.

Dem reinen Wort nach ist ein Gamer doch jemand, der Spiele spielt. Vielleicht sogar gerne. Eine genaue Definition, welche Spiele und wie viel er spielt, gibt es da nicht. Also, liebe selbsternannte Gamer, tut mal nicht so, als ob es eine bewundernswerte Errungenschaft wäre, viel Zeit mit Spielen zu verbringen, und gönnt auch anderen diese Bezeichnung. Es ist sich toll, sich gut auszukennen, und wenn man auf die ein oder andere Weise damit sein Geld verdient, sogar nötig, aber deshalb anderen fast schon zu verbieten, sich als jemand zu bezeichnen, der gerne Spiele spielt, überschreitet die Grenze zur Arroganz um diverse Meter.

Ich möchte damit übrigens nicht die Wichtigkeit und Bedeutung von Games in irgendeiner Art und Weise schmälern. Ich sehe sie immer noch als wichtiges Kulturgut. Nur die Menschen, die sich mit ihnen beschäftigen, nehmen sich häufig selbst zu wichtig. Diese Gedanken wollte ich jetzt einfach mal irgendwo loswerden und Twitter hat dafür nicht gereicht. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal. Ich hab euch lieb.

Vorfreude auf Shovel Knight

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Da freut man sich fast ein ganzes Jahr auf die gamescom. Kurz bevor sie dann startet, ist der Hype am größten und ehe man sich versieht, ist die Messe auch schon wieder vorbei. Schade.

Für die Kollegen von Nintendo-Online.de war ich in diesem Jahr unter anderem auch gelegentlich im Business-Bereich unterwegs und durfte dort verschiedene Entwickler treffen, die ihre Spiele vorgestellt und unsere Fragen beantwortet haben. Einen besonders guten Eindruck hat dabei Shovel Knight von Yacht Club Games bei mir hinterlassen. Zwar ist der Titel bereits erhältlich, ein europäisches Erscheinungsdatum für die Wii U und den Nintendo 3DS steht allerdings noch aus und bisher war mein Interesse für Shovel Knight auch nicht allzu groß. Das hat sich durch die Präsentation des Entwicklers und das kleine Interview auf jeden Fall geändert. Ich könnte mir das Spiel jetzt schon spontan auf Steam herunterladen, werde aber bis zur Wii-U-Version warten, da das Spiel hier wirklich extrem hübsch aussieht und ich Nintendo-Plattformen unterstützen möchte.

Bei Shovel Knight handelt es sich um ein klassisches Jump’n’Run mit sehr einfachem aber nichtsdestoweniger sehr spaßigem Konzept. Der Protagonist des Spiels ist lediglich mit einer Schaufel bewaffnet (Daher der Name!) und kann mit dieser Schätze ausbuddeln, Gegner attackieren und auf ihr Dagobert-Duck-like durch die Gegend springen und so beispielsweise auch höher gelegene Orte erreichen. Eine kleine Energiekugel gehört übrigens auch zu den möglichen Angriffen. Große Einführungen in die Steuerung gibt es nicht; das Spiel bringt einem die Steuerung quasi durch den Levelaufbau bei.

Die einzelnen Level sind gespickt mit Gegnern, Bossen und versteckten Schätzen und Wegen, die es zu finden gilt, und wer es dabei knifflig mag, wird mit Shovel Knight offenbar gut bedient. Selbst habe ich den Titel wie gesagt noch nicht gezockt, aber durch Hörensagen weiß ich, dass das Spiel wohl stellenweise echt schwierig sein soll und es keine Seltenheit ist, für die ein oder andere Passage auch mal mehrere Anläufe zu benötigen. Wahlweise kann man sich das Spiel noch etwas schwieriger gestalten, indem man die in den Levels vorhandenen Checkpoints nicht als solche benutzt, sondern sie zerstört, um so an den Schatz zu kommen, den sie beherbergen. Wer also das Spiel wirklich zu 100% durchspielen und sämtliches Gold sammeln möchte, kommt an dieser Hürde ohnehin nicht vorbei.

Sean Velasco, der Designer von Shovel Knight, mit dem wir gesprochen haben, gehört übrigens zu den sympathischsten Menschen, auf die ich je das Vergnügen hatte, treffen zu dürfen. Das sagt zwar nichts über das Spiel aus, ist für mich aber nur ein weiterer Grund, den Titel dann auf jeden Fall für die Wii U und/oder den 3DS zu kaufen, wenn er erscheint. Dies soll übrigens Mitte bis Ende des kommenden Monats der Fall sein.

Hier könnt ihr euch noch das von Sean Velasco kommentierte Gameplay inklusive Interview anschauen: