Vorfreude auf Shovel Knight

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Da freut man sich fast ein ganzes Jahr auf die gamescom. Kurz bevor sie dann startet, ist der Hype am größten und ehe man sich versieht, ist die Messe auch schon wieder vorbei. Schade.

Für die Kollegen von Nintendo-Online.de war ich in diesem Jahr unter anderem auch gelegentlich im Business-Bereich unterwegs und durfte dort verschiedene Entwickler treffen, die ihre Spiele vorgestellt und unsere Fragen beantwortet haben. Einen besonders guten Eindruck hat dabei Shovel Knight von Yacht Club Games bei mir hinterlassen. Zwar ist der Titel bereits erhältlich, ein europäisches Erscheinungsdatum für die Wii U und den Nintendo 3DS steht allerdings noch aus und bisher war mein Interesse für Shovel Knight auch nicht allzu groß. Das hat sich durch die Präsentation des Entwicklers und das kleine Interview auf jeden Fall geändert. Ich könnte mir das Spiel jetzt schon spontan auf Steam herunterladen, werde aber bis zur Wii-U-Version warten, da das Spiel hier wirklich extrem hübsch aussieht und ich Nintendo-Plattformen unterstützen möchte.

Bei Shovel Knight handelt es sich um ein klassisches Jump’n’Run mit sehr einfachem aber nichtsdestoweniger sehr spaßigem Konzept. Der Protagonist des Spiels ist lediglich mit einer Schaufel bewaffnet (Daher der Name!) und kann mit dieser Schätze ausbuddeln, Gegner attackieren und auf ihr Dagobert-Duck-like durch die Gegend springen und so beispielsweise auch höher gelegene Orte erreichen. Eine kleine Energiekugel gehört übrigens auch zu den möglichen Angriffen. Große Einführungen in die Steuerung gibt es nicht; das Spiel bringt einem die Steuerung quasi durch den Levelaufbau bei.

Die einzelnen Level sind gespickt mit Gegnern, Bossen und versteckten Schätzen und Wegen, die es zu finden gilt, und wer es dabei knifflig mag, wird mit Shovel Knight offenbar gut bedient. Selbst habe ich den Titel wie gesagt noch nicht gezockt, aber durch Hörensagen weiß ich, dass das Spiel wohl stellenweise echt schwierig sein soll und es keine Seltenheit ist, für die ein oder andere Passage auch mal mehrere Anläufe zu benötigen. Wahlweise kann man sich das Spiel noch etwas schwieriger gestalten, indem man die in den Levels vorhandenen Checkpoints nicht als solche benutzt, sondern sie zerstört, um so an den Schatz zu kommen, den sie beherbergen. Wer also das Spiel wirklich zu 100% durchspielen und sämtliches Gold sammeln möchte, kommt an dieser Hürde ohnehin nicht vorbei.

Sean Velasco, der Designer von Shovel Knight, mit dem wir gesprochen haben, gehört übrigens zu den sympathischsten Menschen, auf die ich je das Vergnügen hatte, treffen zu dürfen. Das sagt zwar nichts über das Spiel aus, ist für mich aber nur ein weiterer Grund, den Titel dann auf jeden Fall für die Wii U und/oder den 3DS zu kaufen, wenn er erscheint. Dies soll übrigens Mitte bis Ende des kommenden Monats der Fall sein.

Hier könnt ihr euch noch das von Sean Velasco kommentierte Gameplay inklusive Interview anschauen: