Unsere Spiele des Jahres 2016

Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, das nun hinter uns liegt. Im Jahr 2016 haben wir bereits Ansätze dessen verspürt, was uns in diesem Jahr erwartet. Trump wurde Präsident und.. ach, lassen wir das. Wer tatsächlich nochmal wissen will, was in diesem Jahr so alles los war, der klickt sich nicht auf GameFusion, sondern fragt direkt bei Lanz, Kerner, Jauch und Co. nach. Die verstehen davon was, die waren immerhin dabei.

Wovon wir hingegen glauben, etwas zu verstehen, sind Videospiele. Und so ganz können wir uns da dem Gruppenzwang doch wieder nicht entziehen. Wie jede andere Gaming-Plattform in Print und Web haben auch wir in diesem Jahr wieder so viel gespielt, dass es einer Einordnung bedarf. Deshalb möchten wir euch nun eine ganz persönliche Auswahl unserer Lieblingstitel 2016 vorstellen. Was hat uns kollektiv gefesselt und mit alten und neuen Freunden vereint? Wo waren wir vielleicht auch mal mit unserer Begeisterung ganz alleine? Woran sind wir sicher, uns in Jahren noch erinnern zu können? Viel Spaß mit den Antworten unserer Redaktion.

Eriks Spiele des Jahres

Overwatch

Ich liebe Shooter, weswegen der Release von Overwatch für mich so etwas wie Ankunft unseres Herren und Erlösers war. Spätestens nach Call Of Duty: Modern Warfare 3 war ich der von Killstreak-Belohnungen und von Egomanen verseuchten Modern Military Shooter überdrüssig. Overwatch brachte einen kleinen Funken Hoffnung in mir zum Aufleuchten. Objective-orientiertes Gameplay ohne Deathmatch-Modi, ein diverser Cast von Charakteren, bei dem für wirklich jeden etwas dabei ist, eine liebevoll gestaltete, wenn auch im Hintergrund gehaltene Lore, und und und. Ich kann gar nicht genug für Blizzards erste Gehversuche im Genre schwärmen. Ich habe zum ersten Mal seit Jahren das Gefühl, dass sich vor dem Release wirklich Gedanken um einen Shooter gemacht wurden.

Sicherlich sind nicht alle Dinge im Paradies perfekt. Das Triple Tank Meta – Team-Kompositionen, die aus drei Tanks, zwei bis drei Healern und/oder einem Damage Dealer bestehen – ist ein Resultat des teils weniger gelungenen Balancings der Tanks. Gegen solche Teams zu spielen fühlt sich wie Zähneziehen an. Roadhogs Hook kann einen immer noch durch siebzehn Stockwerke und um fünf Ecken von Australien bis nach Nepal ziehen. Ein nanogeboosteter Reinhardt könnte vor Anas Nerf die Berliner Mauer schneller in Stücke schlagen, als The Hoff es jemals gekonnt hätte. Das sind allerdings nur kleinere Makel, die man, wenn man sich geschickt anstellt, oft umgehen kann.

Bisher habe ich gut über sechzig Stunden sowie schlaflose Nächte in die PC-Version investiert, obwohl sie sich erst seit knapp einem Monat in meinem Besitz befindet. Währenddessen liegen andere Titel wie Final Fantasy XV auf Eis, beziehungsweise im Regal, und fragen sich, ob ich sie noch liebe, weil ich sie nicht mehr anfasse.

The Last Guardian

Ihr kennt mich. Ich kenne euch. Wir alle wissen, dass es blasphemisch von mir wäre, dieses Spiel nicht auf dieser Liste zu erwähnen. Es gibt wohl kaum ein Spiel, auf welches ich mich so lange und intensiv gefreut habe wie The Last Guardian. Sieben Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Als The Last Guardian angekündigt wurde, waren Assassin’s Creed II, Call of Duty: Modern Warfare 2 oder Resident Evil 5 noch nicht einmal draussen.

Was gibt es noch groß über The Last Guardian zu erzählen. Die Framerate hat ihre Schwächen, Trico reagiert bei jedem Spieler anders – mit mal mehr, mal weniger gutem Ausgang. Auch wenn ich es nicht gerne zugebe: Team Ico und was davon heute noch übrig ist, waren noch nie Technik-Asse. Schon bei Shadow of the Colossus mussten sie massiv mit Frameskipping experimentieren, damit es überhaupt auf der PlayStation 2 lief.

The Last Guardian ist ein Liebesbrief an Ico. Die Designphilosophie des Erstlings wurde beibehalten. Nichts ist im Spiel, ohne einen Nutzen zu haben; die Lösung von Rätseln ergibt sich immer aus dem Design der Level, beziehungsweise der Set Pieces. Trico ist ein starker und liebevoller Begleiter, an dessen Seite ich mich immer sicher gefühlt habe. Ich habe mit ihm gelacht und gelitten, ihm Speere aus dem Körper gezogen, während er mir oft das Leben rettete, ihn gefüttert, während er mich transportierte. Die Inszenierung ist minimalistisch, wie auch der Rest, dafür aber atemberaubend. Oft stand ich mit meinem gefiederten Begleiter kurz an einer Stelle, um mir die Umwelt anzusehen.

Keine Geschichte, keine Freundschaft, keine Beziehung hält ewig. So trennten sich auch meine und Tricos Wege irgendwann in Form eines bittersüßen Endes. Manchmal habe ich mir gewünscht unsere Reise würde nicht für immer, aber noch ein kleines bisschen länger andauern. Was bleibt, ist ein Haufen schöner Erinnerungen an eine ungewöhnliche Freundschaft und ein starker Abschluss einer circa 15 Jahre andauernden, fantastischen Trilogie.

 

Tims Spiele des Jahres

Quantum Break

Ja, ich weiß. Aber lasst es mich erklären. Ich gehöre zu dem unglückseligen Volk der Xbox-One-ianer. Ewig der Zweit-, manchmal sogar nur der Drittbeste hinter Sony und Nintendo, stets neidisch hinüberschielend auf das, was Playstation-Besitzer und die Käufer der Wii U (also alle beide) ihren Konsolen alles nicht verzeihen mussten und woran sie sich erfreuen konnten. Wir hatten doch nichts damals! Wir hatten die Master Chief Collection und Forza. Das ist nicht wenig, aber… es fehlte etwas. Und diese Lücke schloss Quantum Break.

Dieses Spiel war und ist etwas Besonderes und verdient Respekt für sein wahrhaft neuartiges Konzept, obwohl es nicht immer so gut aufging, wie es das beabsichtigt hatte. Es war eine einzigartige Erfahrung, und das Bewusstsein, dass es uns darbenden Microsofties vorbehalten war, kam zumindest für mich einer kleinen Adelung gleich. Damals wussten wir ja noch nicht, dass es nur Monate später auch dem verwöhnten Steam-Volk zur Verfügung gestellt werden würde.

Ich bin ziemlich allein damit, das weiß ich. Alle um mich herum schimpfen auf Remedys extrem Story-lastiges Experiment, Actionspiel und TV-Serie miteinander zu verknüpfen. Ja, man hätte aus den Entscheidungen des Spielers mehr herausholen können, und ja, das Gameplay hätte origineller und zahlreicher sein dürfen. Doch was dieses Spiel als potentieller Meilenstein zu leisten imstande war, beeindruckt mich nach wie vor. Nicht nur war es optisch auf der Xbox ein Grafik-Everest, mit dem sich auf PS4-Seite nichts wirklich messen konnte, auch die Einbindung der ausgezeichneten Schauspieler mitsamt individueller Mimik und Gestik und ihre starken Leistungen waren erstaunlich. Zumal, wenn man echte Schauspieler im Videospielbereich bisher nur bei David Cage bewundern konnte.

Die Standard-3rd-Person-Shooter-mit-Deckungsfeature-Kampfsequenzen erhielten durch die freiere Bewegung in den Arena-artigen Levels und die verschiedenen Zeitverdrehungsfähigkeiten eine spannende Note und funktionierten sehr gut. Sowohl der Spiel- als auch der Serien-Anteil waren makellos inszeniert und geschrieben. Der Wiederspielwert ist zwar denkbar gering, aber meinen ersten Durchlauf mit Quantum Break werde ich so schnell nicht vergessen. Es war ausnahmsweise mal wieder ein echtes Erlebnis, etwas, auf das ich mich freute, wenn ich nach Hause kam. Etwas, das ich mir sorgsam einteilte, damit es nicht zu schnell vorbei wäre.

Vielleicht liebe ich das Spiel aber weniger für sich selbst als für das, was es für Möglichkeiten aufwirft. Der Plot war an sich bestimmt nicht abendfüllend, aber was es aus ihm herausholte, könnte ein Vorbild für künftige storygetriebene Spiele sein – für Lizenzspiele zum Beispiel! Ein Batman-Spiel, das Quantum Breaks Konzept aufgreift.. oder ein Terminator-Spiel! Vorlagen gibt es im Überfluss. Im Zweifel ist mir zu sparsam verteiltes Gameplay, das dafür Qualität hat, immer noch wesentlich lieber als die 5000. neue Telltale-Reihe, die überhaupt keines hat.

Honorable Mention: Black Mesa – The Surface Tension Update

Aufmerksame Zeitgenossen werden jetzt Einspruch erheben, und sie haben theoretisch Recht. Black Mesa, das Remake-Projekt zum ersten Half Life, ist schon seit vielen Jahren als Mod spielbar und seit 2015 in der Beta auf Steam erhältlich. Theoretisch dürfte ich das also gar nicht in der 2016er Liste aufführen. Theoretisch. Aber was soll’s? Ich kann meiner unbändigen Begeisterung über diese glorreiche Restaurierung meines absoluten Lieblingsspiels (neben Half Life 2, versteht sich) einfach nicht mehr Einhalt gebieten, habe es allein 2016 wieder zweieinhalb Mal durchgespielt und möchte nur zu gerne die sich bietende Gelegenheit nutzen, kurz darüber zu sprechen.

Im Mai 2016 erhielt Black Mesa nämlich ein relativ großes Content-Update, das dem legendären Kapitel “Oberflächenspannung” knapp anderthalb Stunden völlig neues Material hinzugefügt hat, welches nicht einmal im Originalspiel enthalten war. Und obendrein ist dieses Material auch noch einwandfrei fantastisch. Der Abwechslungsreichtum und die designtechnische Raffinesse bewiesen einmal mehr, zu was das Crowbar Collective fähig sein wird, wenn es sein vorläufiges Endziel im Sommer 2017 nach 13 Jahren Entwicklungszeit tatsächlich endlich erreichen und mit dem finalen Kapitel “Xen” das Remake vollenden sollte. Meine Vorfreude könnte kaum größer sein, es sei denn, Valve kündigt bis dahin noch an, dass.. schon gut, ich höre auf.

Ach, und falls sich jemand darüber ärgert, dass ich ein Content Update von 90 Minuten in meiner Spiele-des-Jahres-Liste aufführe, dem sei gesagt: andere wählten Inside – und das dauert nur unwesentlich länger.

 

Svenjas Spiele des Jahres

The Legend of Zelda: Twilight Princess HD

Ich muss ja zugeben, dass ich Twilight Princess schon immer mochte. Daher ist die Platzierung nicht unbedingt nur den Verbesserungen des HD-Remakes geschuldet. Nichtsdestoweniger ist es ein echt schönes Spiel geworden. Im Zuge der grafischen Aufbereitung hat Nintendo dem Spiel neben ein wenig Helligkeit und der neuen Auflösung auch eine Menge neuer Texturen und ein paar neue Features gegönnt. Natürlich sieht man dem Spiel immer noch an, dass es aus einer anderen Zeit kommt, aber die Verbesserungen sind schon enorm. So habe ich mich das eine oder andere Mal dabei ertappt, wie ich einfach nur gebannt in der Gegend umhergeschaut und mich an der Schönheit erfreut habe. Eye-Candy-Twilight-Link hat diese Aufbereitung natürlich auch keineswegs geschadet – jetzt schaut man halt noch ein wenig lieber hin.

Das beste neue Feature des Remakes ist definitiv die Möglichkeit, quasi nahtlos zwischen Link und Wolf-Link zu wechseln. Wo man in den bisherigen Versionen immer ein nerviges Gespräch mit Midna anfangen musste, braucht es jetzt nur noch einen Druck mit dem Finger. Auch wenn mich der Prozess vorher nie wirklich gestört hat, gefällt mir die Abwandlung der HD-Version so gut, dass ich sie nicht mehr missen möchte.

Enttäuscht war ich dagegen von dem groß angepriesenen neuen Dungeon, den man durch die Verbindung mit dem Wolf-Link-amiibo bekommen sollte. Das war eine glatte Lüge, denn anstelle eines Dungeons mit Rätseln, Herausforderungen, Truhen, Schlüsseln und Bosskampf gab es nur eine Höhle voll mit Monstern, durch die man sich Stufe für Stufe vorarbeiten musste. Stinklangweilig. Ganz im Gegensatz zur Suche der ganzen neuen Miiverse-Stempel, denn das hat erstaunlicherweise sehr viel Spaß gemacht.

Pokémon GO

Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mal wirklich sicher, ob man hier überhaupt von einem Videospiel reden kann – die Meinungen gehen da ja auch stark auseinander. Dennoch ist es ein Spiel, was für mich persönlich 2016 stark geprägt hat. Ganz unabhängig von dem riesigen Hype, der darum gemacht wurde. Für mich war es einfach großartig, meine Stadt zu entdecken und durch Pokéstops und Pokéspawns an Orte zu gehen, die ich vorher noch nie besucht hatte. Ohne Zweifel kann ich sagen, dass ich noch nie soviel Freizeit freiwillig an der frischen Luft verbracht habe wie diesen Sommer und Herbst. Es hat einfach Spaß gemacht, draußen zu sitzen und mit zuerst vielen, später einigen und zum Ende hin ein paar wenigen Gleichgesinnten zu quatschen.

Das Spiel an sich hat natürlich seine Fehler und ist an mehr als ein paar Stellen verbesserungsbedürftig. Auch die vielen Updates, die teilweise nach einer knappen Woche wieder zurückgenommen wurden, haben dem Spiel nicht wirklich geholfen. Überraschenderweise kam der Todesstoß für Pokémon GO nicht mit dem Winter, sondern mit dem Abschalten der externen Karten, die einem die Spawnpunkte der Pokémon in Echtzeit zeigten. Das aktuelle System, wo die Pokémon nur noch an (bestimmten) Pokéstops rumhängen, ist für den Winter zwar recht angenehm, beinhaltet aber überhaupt gar keinen Spielspaß. Doch die Unbeständigkeit in Niantics Update-Politik hat ja gezeigt, dass durchaus noch Hoffnung auf Verbesserung besteht.

Bis dahin bleibe ich hoffnungsvoll und sammle jeden Tag brav alles ein, was mir auf dem Arbeitsweg so begegnet. Ab und an gehe ich sogar auch jetzt bei den kalten Temperaturen noch einen kleinen Umweg, um noch einen Pokéstop mitzunehmen. Also stehen die Chancen gut, dass ich bei netterem Frühlingswetter auch wieder mit dem Rad auf Monsterjagd gehen werde.

 

Kevins Spiele des Jahres

Aufgrund fehlender Hardware, Uni und allgemein wenig Zeit meinerseits muss ich gestehen, dass ich nicht wirklich viel gespielt habe dieses Jahr. Aber die Spiele, für die ich doch Zeit gefunden habe, waren durch die Bank weg super. Deswegen werde ich kein Ranking aufstellen, sondern eher mit Spielen um mich werfen.

Overwatch & World of Warcraft: Legion

Blizzard schafft es immer wieder, mich mit ihren Titeln in den Bann zu ziehen, auch wenn es aus unterschiedlichen Gründen ist.

Seit Warcraft 3 interessiert mich die Lore des Warcraft-Universums. Das ist der Grund, warum ich bereit bin, monatlich 13 Euro für Azeroth auf den Tisch zu hauen, obwohl es eher eine on/off-Beziehung ist zwischen mir und World of Warcraft. Legion hat es seit Wrath of the Lich King zum ersten Mal wieder geschafft, denn die Neuerungen sind prima.

Die Ordenshalle, die Broken Isles, die neuen Dungeons und Raids sind sehr abwechslungsreich und wurden auch nicht so schnell abgedroschen. Kennt ihr die Companion App? Sie ermöglicht einem, seinen Tag in Azeroth zu planen, während man noch unterwegs ist. Ein sinnvolles Feature, das gerne Standard in MMOs werden kann. Es erleichtert das Planen der neuen Daily Quests in Legion und vereinfacht die Handhabung der Ordenshalle. Man kann sich besser auf Dungeons & Co. einlassen, ohne viel Zeit an die selbstauferlegten Pflichten zu verschwenden. Es ist ein gefundenes Fressen für Nostalgiker und Neulinge, denn Blizzard macht es mit der App und anderen Features neuen und alten Hasen mittlerweile sehr einfach, zurückzukommen oder neu anzufangen.

Overwatch wiederum ist mein Spiel für zwischendurch. Nur zwei Stunden zum Zocken? Okay, spiele ich eben ein paar Matches. Es ist super, um einfach für eine kleine Weile abzuschalten, Spaß zu haben und sich selbst zu fordern. Natürlich ist es auch ein ‘kleines’ optionales Geldgrab durch die ganzen Skins & Cosmetics, aber das ist ein anderes Thema. Ich kann Overwatch nur herzlichst empfehlen, sollte man auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Team-Shooter sein (und schon alle Hüte in Team Fortress 2 besitzen). Ich spiele es übrigens schon seit der Open-Beta (Anfang Mai) und es hat immer noch nicht seinen Reiz verloren!

Pokémon Sonne

Ich war skeptisch. Seit Feuerrot habe ich kein Pokémon mehr gespielt, deswegen bin ich mehr oder weniger blind an das Spiel herangegangen. Natürlich konnte ich mehrere “Spoiler” durch die ganzen Directs, die mir meine Twitter-Timeline brühwarm nacherzählte, nicht vermeiden, aber das ist nun mal so. Pokémon Sun hatte mich für zwei volle Wochen in seinem eisernen Griff und wollte auch nicht loslassen, bis ich es beendet hatte. Persönlich fand ich die Story sehr gut. Es ist Gamefreak gelungen, Charaktere auszubauen, mich mitfiebern zu lassen und auch viel Witz an den Tag zu legen. Das Ganze war rund um ein gutes Gesamtpaket.

Tims Kritik muss ich an dieser Stelle auch ansprechen und sagen, dass ich diese in keinster Weise so unterschreiben kann. Natürlich hat auch die siebte Generation ihre Makel, aber meiner Meinung nach ist es bis jetzt die Beste. Um an dieser Stelle etwas kürzer zu treten: Svenjas Antwort-Text überschneidet sich größtenteils mit meiner Meinung über Gen 7. Falls ihr den Text also noch nicht gelesen habt, solltet ihr ihn nachholen!

Honorable Mention: Va-11 HALL-A Cyperpunk Bartender Action

VA-11 HALL-A (“Valhalla”) ist ein kleines Juwel, das ich seit längerem auf dem Schirm hatte, jedoch erst vor einigen Wochen beginnen konnte. Es ist eine Visual Novel, deren einziges Gameplay-Element darin besteht, den Gästen die richtigen Drinks zu mixen. Falls ihr euch jetzt fragt, was eine Visual Novel ist: das sind interaktive Bücher, die mit Sprites, Musik und beeinflusst durch Entscheidungen des Spielers ihre Geschichte vermitteln. Verschiedene Routen kann man in VA-11 HALL-A einschlagen, indem man Besuchern mehr oder auch weniger Alkohol unterjubelt. Klingt erst mal langweilig? Ist es aber auf keinen Fall, denn die Story, die Charaktere, die Welt und der Soundtrack sind die Stärken dieses Spiels. Da ich mir aber viel Zeit mit dem Spiel lasse, um es wirklich zu genießen, habe ich es noch nicht beendet.


Das waren sie also, unsere Favoriten des vergangenen Jahres. Und jetzt seid ihr dran! Holt die Mal- und Bastelsachen raus und legt los. Erzählt uns in den Kommentaren oder über Twitter oder Facebook, welche Spiele euer Jahr geprägt haben.

Das Team von GameFusion wünscht schöne Restferien und ein frohes neues Jahr. Ihr hört von uns – mehr denn yeah!