One Comment

  1. Lenny

    Eines vorweg. Ich bin niemand der sich mit Kunst oder Definitionen von Kunst auskennt. Deswegen kann ich dazu nicht viel sagen. Doch meiner Meinung nach verschleiert die Debatte darum, ob Videospiele Kunst sind, etwas viel wesentlicheres. Es geht um Anerkennung. Anerkennung dessen was Videospiele bieten. Sie lassen mich Geschichten miterleben, egal ob tiefgründig oder Popcorn-Action. Sie entführen mich in andere Welten. Sie fassen eigentlich alles zusammen was in anderen Metiers schon als Kunst anerkannt wird.

    Doch trotz dieser, eigentlich optimalen Voraussetzungen, tun sich Nicht-Gamer schwer mit der Anerkennung.

    Und ich denke der Wunsch als Kunst zu gelten hilft dem Videospiel ebenso wenig weiter, wie eine mögliche Anerkennung als Kunstform. Denn was würde sich denn groß ändern? Hakenkreuze könnten eingebaut werden? (Ein populäres Beispiel, ich weiß) Macht das ein Wolfenstein zu einem besseren Spiel, oder ist die Originalfassung ein besseres Spiel? Abseits von Synchronisationsdebatten.
    Ich denke nicht.
    Ich denke auch nicht, dass Spiele wertvoller werden. Sie sind es jetzt schon. Spiele sind aber auch oft stumpf. Genauso wie Bücher, Musik, Filme oder dergleichen.

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