Verloren im Nintendo-Tower: Max und Patti auf dem Post-E3-Event

Einladungen von Nintendo nimmt man ja grundsätzlich gerne an. Also haben Max und ich uns auf den Weg nach Frankfurt gemacht, um ein paar der kommenden Titel anzuzocken. Nachdem ich es aus Staugründen leider nicht rechtzeitig nach Köln geschafft hatte und wir so unseren Fernbus verpasst haben, sind wir also mit dem Auto gefahren. Da Max aber für beste Unterhaltung gesorgt hat (Danke, Spotify!), verging die Zeit wie im Flug. Und das, obwohl wir im Auto saßen.

Nintendo Sitzecke

Wie hoch das Nintendo-Gebäude in Frankfurt genau ist, weiß ich nicht. Es hat aber mindestens 15 Stockwerke. Warum ich mir da so sicher bin? Nun ja. Die Aufzüge sind etwas merkwürdig. Es gibt weder außen noch innen irgendwelche Knöpfe, mit denen sich der Aufzug hätte rufen lassen, und so sind wir einfach einem Mann gefolgt, der gerade einen der Aufzüge betrat. Eigentlich wollten wir in den zweiten Stock, doch der Aufzug machte nicht eher Halt, ehe er im 15. Stock angekommen war. Der fremde Mann verschwand hinter einer Glastür und war seitdem nie wieder gesehen.

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[Review] Kirby und der Regenbogen-Pinsel

Vergesst alles, was ihr je aus Knete gebaut habt, und schaut euch das hier an!

Kirby und der Regenbogen-Pinsel

Entwickler: HAL Laboratory, Nintendo
Publisher: Nintendo
Plattform: Wii U
Release: 8. Mai 2015
Das Spiel wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Mit Kirby habe ich mich in der Vergangenheit nicht unbedingt viel beschäftigt. Um genau zu sein, war der Regenbogen-Pinsel mein erstes Kirby-Spiel. Das erklärt vermutlich auch, warum in meinem Kopf noch das Vorurteil vorhanden war, Kirby sei wirklich nur etwas für kleine Kinder ohne viel Anspruch. Nun weiß ich nicht, wie es bei älteren Titeln aussieht, aber in Sachen Regenbogen-Pinsel sollte ich mich gewaltig getäuscht haben.

Eines schönen Tages, unsere rosa Knutschkugel ist gerade im Begriff, einen saftigen Apfel zu verspeisen, öffnet sich der Himmel und ein bis dato unbekannter Bösewicht raubt der Welt die Farbe und verwandelt alles und jeden in Stein. Bevor sich das Loch wieder schließt, schafft es eine feenartige Gestalt in Form des Regenbogen-Pinsels gerade noch heraus und haucht – verfolgt von zwei riesigen Händen – Kirby und seinem Freund wieder Leben ein. Den versteinerten Apfel bedenkt sie dabei leider nicht, weshalb Kirby darauf wohl noch ein wenig warten muss. Schade.

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Klecksroller all over the place

Splatoon-Release-definitiv-noch-im-Mai3

Ich habe es ja schon vorhergesagt, aber natürlich wiederhole ich es gerne noch mal: Splatoon wird der Shit! Wenn uns die Testfire-Demo eins gezeigt hat, dann, dass sich der Hype und die Warterei gelohnt haben. Und dass ein Voice-Chat wirklich nicht nötig ist.

Am heutigen Samstag hatten wir drei Mal für jeweils eine Stunde die Möglichkeit, Splatoon im Revierkampf-Modus auszuprobieren. Im Vorfeld gab es an dieser Art von Demoversion viel Kritik. Warum nur online und warum nur in diesen begrenzten Zeiträumen? Nintendo wollte die Server einem Stresstest unterziehen, dennoch scheint die Kritik natürlich gerade aus dem Grund berechtigt, weil alle so viel Spaß hatten und gerne noch mehr gezockt hätten.

Von den vier zur Verfügung stehenden Waffen war der Klecksroller mit Sicherheit die beliebteste Wahl. Mit der sehr breiten Farbrolle kann einfach in kürzester Zeit eine Menge Areal in der eigenen Farbe angestrichen werden und auch im Weg stehende Gegner haben nur selten eine Chance. Trotzdem ist diese Waffe nicht wirklich ‘overpowered’, wie es so schön heißt. Wer mit den anderen Waffen ein wenig Übung hat, kann auch Spieler mit Klecksroller leicht besiegen.

Das Schöne an Splatoon ist ja aber, dass es gar nicht so sehr um das Erledigen der gegnerischen Spieler geht, sondern das Primärziel darin besteht, möglichst viel Fläche mit der eigenen Farbe zu versehen. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, gegnerische Farbe in Mengen mit der eigenen zu übermalen. Wie es mit der Langzeitmotivation aussieht, muss sich noch herausstellen. Vielleicht war diese ein Grund, die Demo zeitlich so stark zu begrenzen? Sie wird sehr stark abhängig sein von der Anzahl der verfügbaren Maps und Waffen. Nach der Splatoon Direct mache ich mir da aber keine allzu großen Sorgen.

Jetzt ist die Demo also vorbei und wir müssen wieder warten. Auf der anderen Seite ist es jetzt ja nun wirklich nicht mehr lange hin bis zum Release. Am 29. Mai erscheint Splatoon für die Wii U. Wenn ihr das Spiel über diesen Link bestellt, unterstützt ihr GameFusion, ohne dafür mehr zu bezahlen.

[Review] Tokyo Ghoul Vol. 1

Tokyo Ghoul Banner

Studio: KAZÉ Anime
Format: DVD, Blu-ray (Testformat)
Sprache: Japanisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Spieldauer: 75 Minuten
Release: 24. April 2015
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Die Blu-ray wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Ghule mögen äußerlich erst einmal wie Menschen wirken. Tatsächlich haben sie aber nicht mehr viel Menschliches an sich. Ghule ernähren sich nämlich ausschließlich von anderen Menschen. Ihr Fleisch und ihre Gedärme lässt ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen, ihre Augen rot aufleuchten und vor lauter Hunger können Ghule auch schon mal wahnsinnig werden.

Diese Erfahrungen muss Ken am eigenen Leib erfahren. Nachdem er bei einem missglückten Date von einem Ghul attackiert wird und ihm danach dessen Organe eingesetzt werden, ist nichts mehr wie früher. Seine einstigen Lieblingsspeisen bekommen ihm nicht mehr, alles schmeckt verdorben. Außerdem hat Ken nun immer mehr Appetit auf Menschenfleisch. Relativ schnell wird klar: Ken verwandelt sich in einen Ghul.

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[Review] Pokémon Shuffle

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Entwickler: Genius Sonority
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 3DS
Release: 18. Februar 2015

Meine Eltern spielen gelegentlich immer noch „Candy Crush“ und eigentlich verurteile ich sie dafür ein bisschen. Wie kann man seine Zeit nur mit so etwas vergeuden, wo es doch so viele tolle Spiele da draußen gibt? Das waren bisher meine Gedanken, doch seit „Pokémon Shuffle“ kann ich meine Eltern zumindest ein bisschen besser verstehen.

Eigentlich macht „Pokémon Shuffle“ nämlich gar nicht so vieles anders als „Candy Crush“. Es gilt das gute alte „Bejeweled“-Prinzip, wobei man Pokémon-Köpfe auf einem Spielfeld so miteinander vertauscht, dass sich mindestens drei gleiche Pokémon nebeneinander befinden und sich so in Luft auflösen, um Platz für neue von oben herunterfallende Pokémon zu machen. Wobei man nicht nur Pokémon vertauschen kann, die direkt nebeneinander liegen, sondern von überall auf dem Spielfeld. Das Besondere: Mit jeder Reihe Pokémon, die man entfernt, greift man das jeweilige Pokémon des Levels an. Ziel ist es, die Lebensenergie innerhalb der zur Verfügung stehenden Züge auf null zu bringen und somit eine Stufe weiter zu kommen. Dabei spielen – wie in den Hauptteilen – auch die Typen der unterschiedlichen Pokémon eine wichtige Rolle.

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[Review] Kung Fu Rabbit

Zu Ostern gibt’s heute ein Spiel mit niedlichen Häschen. <3

Kung Fu Rabbit

Entwickler: Ctools Studio, Neko Entertainment
Publisher: Neko Entertainment
Plattform: Nintendo 3DS (Testplattform), Wii U, PlayStation 3, PlayStation Vita
Release: 20. Februar 2014

Es geht um süße Häschen. Damit ist das unumstößliche Hauptargument für einen Kauf zwar schon abgearbeitet, dennoch erzählen wir euch natürlich gerne, was es sonst noch über „Kung Fu Rabbit” zu wissen gibt, und ob sich der Kauf auch für diejenigen lohnt, die mit Hasen nichts anfangen können. Falls ihr zu diesen Menschen gehört, hätte ich allerdings eine Frage: Was zur Hölle stimmt nicht mit euch?

Als verantwortungsvoller Trainer im Hasentempel kann man natürlich nicht einfach tatenlos abwarten und Möhren knabbern, wenn die eigenen Schüler von Außerirdischen gekidnappt wurden. Hasen vermehren sich ja bekanntermaßen, als gäbe es kein Morgen mehr, daher gab es also eine Menge Nachwuchs, der entführt und in einzelnen Leveln versteckt werden konnte. In Form eines 2D-Plattformers begibt man sich nun zusammen mit dem „Kung Fu Rabbit” auf die Suche.

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