[Review] BEYOND: Two Souls

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Jody Holmes ist leider nicht mehr so richtig Frau ihrer Sinne. An einige Dinge kann sie sich nicht mehr erinnern und bei den noch vorhandenen Erinnerungen fällt es ihr schwer, sie in die richtige Reihenfolge zu bringen. Doch zum Glück sind wir ja da. Wir begleiten Jody, durchleben ihre Erinnerungen noch mal und hoffen darauf, dass am Ende ein vollständiges Bild dabei herumkommt. Wir begleiten Jody ungefähr ab ihrem sechsten Lebensjahr bis hin zu ihren Mittzwanzigern. Das Stilmittel des achronologischen Erzählens ist ja nichts Neues, aber man darf durchaus sagen, dass BEYOND dieses Stilmittel ganz besonders gut einzusetzen weiß.

Schon im ersten Kapitel, das wir erleben, wird klar: Jody ist nicht allein. Niemals. Eine gewisse Existenz ist ihr ständiger Begleiter, und das schon seit ihrer Geburt. Bis wir erfahren, warum das so ist, vergeht natürlich eine Weile. Solange versuchen wir, die Vorteile der Anwesenheit dieser Existenz auszunutzen. Wenn die sechsjährige Jody beispielsweise keinen Keks von ihrer Mutter bekommt und das Glas viel zu weit oben steht, bitten wir einfach Aiden – so heißt die Existenz -, uns einen vom Kühlschrank zu holen. Praktisch, oder? Per Knopfdruck wechseln wir auf Aidens Ansicht und können von nun an durch die nähere Umgebung schweben. Hier lässt sich mit allerhand Gegenständen interagieren, um anderen Leuten zum Beispiel Angst zu machen oder sie abzulenken. Aiden kann aber auch von Menschen Besitz ergreifen und ihre Handlungen bestimmen, oder sie aber auch direkt umbringen. Was man mit welcher Person machen kann, ist allerdings vom Spiel vorgegeben. Man darf also nicht wahllos alle Menschen töten, die einem begegnen, auch wenn das manchmal ganz praktisch wäre.

Von der Story möchte man gar nicht allzu viel verraten. Nur so viel: Die CIA ist sehr interessiert an Jody und ihren Fähigkeiten. Und wenn sie dann im Auftrag ebenjener Organisation im Kriegsgebiet umherschleicht, ist es manchmal schade, bestimmte Wachen nicht direkt töten zu können. Doch natürlich gibt es auch andere Möglichkeiten, an ihnen vorbeizukommen. Entweder man schleicht sich von hinten an und überwältigt sie, oder man ergreift mit Hilfe von Aiden einfach Besitz von deren Kollegen und lässt diese die anderen erschießen.

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