[Review] F.E.A.R.

F.E.A.R. Titel

Viel wird gesagt und geschrieben über die großen Shooter-Franchises, die ihren Teil zur Geschichte des heute erfolgreichsten Videospielgenres beigetragen haben, und in der Regel zu recht. Auch meine Shooter-Sozialisation besteht aus den legendären Titeln, die in diesem Zusammenhang wie selbstverständlich fallen, und niemandem wird der Mund offen stehen, wenn ich sie erwähne.

Da wären die Big Daddies des Genres, DOOM, Quake und Wolfenstein, die in allen ihren Teilen noch heute erstaunlich frisch und dank mehr oder weniger gelungener Ports und Remakes auch einwandfrei spielbar sind.

Da ist die revolutionäre Half-Life-Zweiologie (mit Betonung auf Zwei… argh!), der jeder Action-Spiel-Fan, ganz gleich, wie er zu der Reihe steht, so viel verdankt, dass man es sich schwer vorstellen kann. Und auch das erste FarCry (und NUR das erste!), ein Meilenstein der deutschen Videospiel-Entwicklungsgeschichte, die Halo-Reihe, die im Alleingang den Konsolenshooter salonfähig machte, die Call of Dutys, Medal of Honors und Battlefields, die die heute wieder viel herbeigesehnte Weltkriegs-Ästhetik einführten, und Crysis und Counterstrike und Unreal und und und… Ach, man könnte ja Bücher füllen mit all den mal mehr, mal weniger fantastischen Gaming-Erfahrungen, die uns diese Ballerspiel-Legenden bescherten.

Einen Namen allerdings vermisse ich oft, und wenn er fällt, so wird meist falsch oder zu kurz darüber gesprochen. Ein Missstand, dem ich hiermit entgegentreten möchte.

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[Review] Batman: Arkham Knight

Batman Arkham Knight

Entwickler: Rocksteady
Publisher: Warner Int.
Plattform: PC, PlayStation 4, Xbox One (Testplattform)
Release: 23. Juni 2015

Hätte dieses Spiel ein Gesicht, es wäre das von Two-Face. Batman: Arkham Knight war das Spiel und Unspiel des Jahres 2015 gleichermaßen und hat einen beispiellosen Leidensweg durchgemacht, über den fast genug gesagt ist. Aber nur fast. Kurze Zusammenfassung: der finale Teil der verdienstvollen Arkham-Serie der Rocksteady Studios, die im Jahr 2009 mit Batman: Arkham Asylum einen furiosen Anfang nahm und 2011 mit Arkham City fortgesetzt wurde, erschien nach langer Entwicklungszeit im Juni 2015 – und war eine technische Katastrophe.

Das erstmals in der Reihe vollständig simulierte und aufwendig gestaltete Gotham City sah zwar fantastisch aus und das neu in die Reihe eingeführte Batmobil erweiterte das bekannte Spielprinzip um eine aufregende neue Perspektive, doch spielte sich das heiß ersehnte Endprodukt auf dem PC wie eine Screenshot-Präsentation auf einer Spiele-Messe. Von Frame-Einbrüchen konnte nicht mehr die Rede sein, eher von einem fast wie ein Versehen wirkenden gelegentlichen Anstieg der bewegten Bilder.

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