Freiheit oder Sklaverei? – Die Far-Cry-Evolution: Teil 1

Von dem französischen Philosophen und Politikwissenschaftler Alexis de Tocqueville stammt der Satz: “Sie schienen die Freiheit zu lieben und hassten bloß ihre Herren.”

Es muss also schon Mitte des 19. Jahrhunderts eine Ubisoft-Formel gegeben haben. Man kann diesen Satz außerhalb seines Kontexts unterschiedlich, nicht zuletzt auch polemisch verstehen. Das Dilemma des berühmt-berüchtigten Open-World-Spielkonzepts aus Montreal fasst er aber schon erstaunlich gut zusammen.

Statt nun simpel über die Formel zu spotten und ihr andauerndes Recycling zu bemängeln, soll es in diesem und den folgenden beiden Texten vielmehr darum gehen, die Entwicklung des Open-World-Shooters nach Ubisoft-Maßstäben nachzuvollziehen und ihre Problematik aufzuzeigen. Und woran könnte man diese Entwicklung wohl besser beobachten als an jener Reihe, die im Laufe der Zeit für alle neuen Ideen der Frankokanadier herhalten musste und heute mit sich selbst nicht mehr zu verwechseln ist: Far Cry.

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Unsere Spiele des Jahres 2016

Es war ein Jahr mit Höhen und Tiefen, das nun hinter uns liegt. Im Jahr 2016 haben wir bereits Ansätze dessen verspürt, was uns in diesem Jahr erwartet. Trump wurde Präsident und.. ach, lassen wir das. Wer tatsächlich nochmal wissen will, was in diesem Jahr so alles los war, der klickt sich nicht auf GameFusion, sondern fragt direkt bei Lanz, Kerner, Jauch und Co. nach. Die verstehen davon was, die waren immerhin dabei.

Wovon wir hingegen glauben, etwas zu verstehen, sind Videospiele. Und so ganz können wir uns da dem Gruppenzwang doch wieder nicht entziehen. Wie jede andere Gaming-Plattform in Print und Web haben auch wir in diesem Jahr wieder so viel gespielt, dass es einer Einordnung bedarf. Deshalb möchten wir euch nun eine ganz persönliche Auswahl unserer Lieblingstitel 2016 vorstellen. Was hat uns kollektiv gefesselt und mit alten und neuen Freunden vereint? Wo waren wir vielleicht auch mal mit unserer Begeisterung ganz alleine? Woran sind wir sicher, uns in Jahren noch erinnern zu können? Viel Spaß mit den Antworten unserer Redaktion. “Unsere Spiele des Jahres 2016” weiterlesen

Re: Warum ein Pokémon-Spiel mit allen sechs Regionen nicht funktionieren würde

Pokémon Logo

Mein gestriger Artikel hat deutlich mehr Feedback bekommen, als ich es mir ursprünglich ausgemalt hatte. Relativ viele Personen haben verschiedenste Vorschläge unterbreitet, wie solch ein großes Pokémon-Spiel doch irgendwie in die Tat umsetzbar sei. Ich hatte im Nachhinein das Gefühl, gerade in Bezug auf die Kommentare, mich an einigen Stellen nicht klar genug ausgedrückt zu haben, was ich jetzt gerne, mit Einbindung eurer Ideen, richtigstellen möchte.

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Warum ein Pokémon-Spiel mit allen sechs Regionen nicht funktionieren würde

Pokémon Logo

Wie den meisten von euch bekannt sein sollte, wurde vor kurzem die siebte Pokémon-Generation in Form von Sun und Moon angekündigt. So sehr mich diese Ankündigung auch gefreut hat, sah ich mich wieder mal mit einem Problem – oder besser gesagt einer Forderung – zahlreicher Fans konfrontiert: „Nintendo soll endlich mal ein Spiel entwickeln, in dem man alle sechs Regionen bereisen kann!“

So nachvollziehbar dieser Wunsch auch ist, so wenig lässt er sich realisieren. Grund dafür sind zwei Dinge: Das „Schnapp’ sie dir alle“-Konzept und das Levelcap. An dieser Stelle kann ich mir schon denken, dass einige vorm Bildschirm sitzen und sich fragen, ob ich zu viel Lösungsmittel geschnuppert, oder mein Gesicht zu lange in Richtung einer Mikrowelle gehalten habe. Aber lasst mich das erklären.

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Klecksroller all over the place

Splatoon-Release-definitiv-noch-im-Mai3

Ich habe es ja schon vorhergesagt, aber natürlich wiederhole ich es gerne noch mal: Splatoon wird der Shit! Wenn uns die Testfire-Demo eins gezeigt hat, dann, dass sich der Hype und die Warterei gelohnt haben. Und dass ein Voice-Chat wirklich nicht nötig ist.

Am heutigen Samstag hatten wir drei Mal für jeweils eine Stunde die Möglichkeit, Splatoon im Revierkampf-Modus auszuprobieren. Im Vorfeld gab es an dieser Art von Demoversion viel Kritik. Warum nur online und warum nur in diesen begrenzten Zeiträumen? Nintendo wollte die Server einem Stresstest unterziehen, dennoch scheint die Kritik natürlich gerade aus dem Grund berechtigt, weil alle so viel Spaß hatten und gerne noch mehr gezockt hätten.

Von den vier zur Verfügung stehenden Waffen war der Klecksroller mit Sicherheit die beliebteste Wahl. Mit der sehr breiten Farbrolle kann einfach in kürzester Zeit eine Menge Areal in der eigenen Farbe angestrichen werden und auch im Weg stehende Gegner haben nur selten eine Chance. Trotzdem ist diese Waffe nicht wirklich ‘overpowered’, wie es so schön heißt. Wer mit den anderen Waffen ein wenig Übung hat, kann auch Spieler mit Klecksroller leicht besiegen.

Das Schöne an Splatoon ist ja aber, dass es gar nicht so sehr um das Erledigen der gegnerischen Spieler geht, sondern das Primärziel darin besteht, möglichst viel Fläche mit der eigenen Farbe zu versehen. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, gegnerische Farbe in Mengen mit der eigenen zu übermalen. Wie es mit der Langzeitmotivation aussieht, muss sich noch herausstellen. Vielleicht war diese ein Grund, die Demo zeitlich so stark zu begrenzen? Sie wird sehr stark abhängig sein von der Anzahl der verfügbaren Maps und Waffen. Nach der Splatoon Direct mache ich mir da aber keine allzu großen Sorgen.

Jetzt ist die Demo also vorbei und wir müssen wieder warten. Auf der anderen Seite ist es jetzt ja nun wirklich nicht mehr lange hin bis zum Release. Am 29. Mai erscheint Splatoon für die Wii U. Wenn ihr das Spiel über diesen Link bestellt, unterstützt ihr GameFusion, ohne dafür mehr zu bezahlen.

Gamer spenden für Brandopfer #SupportOurBro

Unter dem Hashtag #SupportOurBro zeigt seit diesem Morgen die Gamer-Gemeinde, dass sie in schwierigen Zeiten zusammenhält. Der Grund dafür? Beim YouTuber eyjay gab es vor zwei Tagen einen Hausbrand, bei dem er all sein Hab und Gut verloren hat. Der Brandstifter wurde mittlerweile zwar festgenommen, doch der Schaden bleibt natürlich.

Initiiert durch den Journalisten Volker Bonacker wurde nun eine Webseite ins Leben gerufen, auf der zusammengetragen wird, wie man eyjay unterstützen kann. Auf Twitter haben bereits viele Nutzer kundgetan, dass sie Geld- oder auch Sachspenden verschickt haben.

Wir von GameFusion unterstützen diese Aktion natürlich gerne und werden unsere Werbeeinnahmen des ganzen Monats spenden. Wenn auch ihr helfen wollt, findet ihr alle weiteren Informationen hier.