Here’s to you, Mr. Kojima

HideoKojima

Als ich vor zwei Tagen erfahren habe, dass Hideo Kojima und Konami in Zukunft getrennte Wege gehen werden, überkam mich ein seltsames Gefühl. Mir war bewusst, dass dies wohl das Ende für Metal Gear bedeutet. Einerseits war ich ein wenig traurig, andererseits aber auch glücklich. Nach fast 30 Jahren Metal Gear verdient die Reihe ihren Ruhestand, zumal die letzte große Storylücke mit „The Phantom Pain“ geschlossen wird. Jetzt aufzuhören wäre in meinen Augen der bisher beste Zeitpunkt.

Gestern veröffentlichte Konami ein Statement, in welchem sie sagten, dass in Zukunft weiterhin Metal-Gear-Spiele produziert werden – ohne Kojima. In einem Wimpernschlag verwandelte sich die Zufriedenheit vom Vortag in eine Mischung aus Übelkeit und Wut.

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His body was ready: Reggie Fils-Aime stellt sich der #ALSIceBucketChallenge

Unser liebster Reggie Fils-Aime, seines Zeichens Präsident von Nintendo of America hat die Herausforderung zur ALS Ice Bucket Challenge angenommen. Zusammen mit einigen seiner Kollegen ließ er sich einen Eimer Eiswasser über den Kopf schütten. Natürlich wurde das ganze filmisch festgehalten und so könnt ihr euch nun anschauen, wie tapfer Reggie die Herausforderung gemeistert hat. Neu nominiert wurde übrigens niemand.

PSN-Ausfall: BILD zitiert einen gelassenen Sony-Präsidenten

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Screenshot von BILDblog

Wie vielleicht einige von euch mitbekommen haben, hatte das PlayStation Network aufgrund eines Hacker-Angriffs mit einer längeren Downtime zu kämpfen. Mittlerweile ist das PSN wieder online und die geplanten Wartungsarbeiten, die eigentlich für heute angesetzt waren, werden demnächst durchgeführt.

Auch die BILD-Zeitung berichtete über den Ausfall des Netzwerks. Anbei zitierte man scheinbar den Twitter-Account vom Präsidenten von Sony Computer Entertainment, Kazuo Hirai.

Jetzt für die PlayStation 4 erhältlich: “PSN-Ausfall: Remastered”. Es ist ein Remake des klassischen PSN-Ausfalls von 2011, aber jetzt in wunderbaren 1080p und 60 Bildern pro Sekunde (Quelle)

Was man bei der BILD offenbar nicht bemerkt hat: Bei diesem Nutzer handelt es sich um einen Parodie-Account. Dass dies auch groß in der Bio des Accounts geschrieben steht, kümmerte den zuständigen Redakteur wenig.

Vorfreude auf Shovel Knight

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Da freut man sich fast ein ganzes Jahr auf die gamescom. Kurz bevor sie dann startet, ist der Hype am größten und ehe man sich versieht, ist die Messe auch schon wieder vorbei. Schade.

Für die Kollegen von Nintendo-Online.de war ich in diesem Jahr unter anderem auch gelegentlich im Business-Bereich unterwegs und durfte dort verschiedene Entwickler treffen, die ihre Spiele vorgestellt und unsere Fragen beantwortet haben. Einen besonders guten Eindruck hat dabei Shovel Knight von Yacht Club Games bei mir hinterlassen. Zwar ist der Titel bereits erhältlich, ein europäisches Erscheinungsdatum für die Wii U und den Nintendo 3DS steht allerdings noch aus und bisher war mein Interesse für Shovel Knight auch nicht allzu groß. Das hat sich durch die Präsentation des Entwicklers und das kleine Interview auf jeden Fall geändert. Ich könnte mir das Spiel jetzt schon spontan auf Steam herunterladen, werde aber bis zur Wii-U-Version warten, da das Spiel hier wirklich extrem hübsch aussieht und ich Nintendo-Plattformen unterstützen möchte.

Bei Shovel Knight handelt es sich um ein klassisches Jump’n’Run mit sehr einfachem aber nichtsdestoweniger sehr spaßigem Konzept. Der Protagonist des Spiels ist lediglich mit einer Schaufel bewaffnet (Daher der Name!) und kann mit dieser Schätze ausbuddeln, Gegner attackieren und auf ihr Dagobert-Duck-like durch die Gegend springen und so beispielsweise auch höher gelegene Orte erreichen. Eine kleine Energiekugel gehört übrigens auch zu den möglichen Angriffen. Große Einführungen in die Steuerung gibt es nicht; das Spiel bringt einem die Steuerung quasi durch den Levelaufbau bei.

Die einzelnen Level sind gespickt mit Gegnern, Bossen und versteckten Schätzen und Wegen, die es zu finden gilt, und wer es dabei knifflig mag, wird mit Shovel Knight offenbar gut bedient. Selbst habe ich den Titel wie gesagt noch nicht gezockt, aber durch Hörensagen weiß ich, dass das Spiel wohl stellenweise echt schwierig sein soll und es keine Seltenheit ist, für die ein oder andere Passage auch mal mehrere Anläufe zu benötigen. Wahlweise kann man sich das Spiel noch etwas schwieriger gestalten, indem man die in den Levels vorhandenen Checkpoints nicht als solche benutzt, sondern sie zerstört, um so an den Schatz zu kommen, den sie beherbergen. Wer also das Spiel wirklich zu 100% durchspielen und sämtliches Gold sammeln möchte, kommt an dieser Hürde ohnehin nicht vorbei.

Sean Velasco, der Designer von Shovel Knight, mit dem wir gesprochen haben, gehört übrigens zu den sympathischsten Menschen, auf die ich je das Vergnügen hatte, treffen zu dürfen. Das sagt zwar nichts über das Spiel aus, ist für mich aber nur ein weiterer Grund, den Titel dann auf jeden Fall für die Wii U und/oder den 3DS zu kaufen, wenn er erscheint. Dies soll übrigens Mitte bis Ende des kommenden Monats der Fall sein.

Hier könnt ihr euch noch das von Sean Velasco kommentierte Gameplay inklusive Interview anschauen:

Sony? Microsoft? Der wahre Gewinner der E3

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Hach ja, alle Jahre wieder. Wie jedes Jahr findet die Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles statt.

Auch diesmal gab es wieder fünf große Pressekonferenzen. Electronic Arts, Ubisoft, Microsoft, Sony und Nintendo, wobei Nintendo keine PK abgehalten, sondern ein “Digital Event” gestreamt hat. Und wie immer stellt man sich die Frage: Wer hatte den besten Auftritt? Wer hat gewonnen? Definitiv nicht Sony, Microsoft, Ubisoft oder EA. Sondern Nintendo.

Aber warum Nintendo?

Das Digital Event war für mich ein Auf und Ab, angefangen mit einem Reggie-Clip aus Robot Chicken, gefolgt von einem Kampf zwischen Reggie und Iwata. Es wurde nicht viel herumgeredet wie zum Beispiel bei Microsoft oder Konsorten. Ein Spiel nach dem anderen wurde abgehandelt. Angefangen bei Super Smash Bros. 4 für den 3DS und die Wii U, gefolgt von dem zuckersüßen Yoshis Woolly World, dem geistigen Nachfolger von Kirby’s Epic Yarn, welches so zuckersüß ist, dass ich Diabetes bekomme (im guten Sinne).

Danach lieferte Nintendo erneut Fan-Service vom feinsten mit Captain Toad: Treasure Tracker. Ein eigenes Spiel zu dem (wirklich guten) Minispiel aus dem fantastischen Super Mario 3D World.

Ausblendung, Aonuma erscheint, hinter ihm ein wundervolles Setpiece zu The Legend Of Zelda U. Und mit wundervoll meine ich umwerfend. Satte grüne Wiesen, riesige Welt und blauer Himmel.
Eine klare Abwendung von dem sonst so monotonen Blau-Orange-Grau-Braun-Fetisch der aktuellen Spielwelt.

Nun sah man einen Jungen, direkt danach Pokemon Omega Ruby & Alpha Sapphire Gameplay. Ich kann es kaum erwarten, Hoenn in 3D zu erleben, nach all den Jahren. Mein liebstes Pokemon Spiel in 3D!

Die für mich letzten Highlights waren ganz klar Bayonetta 2, Splatoon und Xenoblade Chronicles X. Ohne Nintendo gäbe es kein Bayonetta 2 und es wird blutig. Praktisch Metal Gear Rising Revengeance 2, nur als Bayonetta. Und das Schöne: Fan-Service! Bayonetta 1 gibt’s gratis dazu! In 1080p und 60FPS, inklusive Nintendo-Kostümen.

Und Splatoon? Ein 3rd-Person-Ink-Shooter. Ja, richtig gelesen: Ink. Es treten auf einer kleinen Karte zwei Teams bestehend aus je vier Spielern an. Das Ziel? Die Karte in der Farbe des Teams zu bespritzen. Klingt langweilig, oder? Gäbe es da nicht das Squid-Feature! (Oh Gott, das ist so japanisch!) Man taucht als Tintenfisch in die Tinte ein, wartet auf Gegner, welche einen dann nicht sehen können, überwindet mit Hochgeschwindigkeit Distanzen, füllt seine Tinte auf oder springt über Rampen.

Zu guter Letzt das uns bis jetzt nur als “X” bekannte Xenoblade Chronicles X. Ein JRPG mit westlichen Elementen, geht das? Natürlich! Schöne Setpieces, interessante Geschichte, fantastisches Monsterdesign, Day-Night-Circle, welcher einen Einfluss auf das Monsterverhalten hat, und Mechs. MECHS!

Achja, einen Star Fox Wii U “Teaser” gab es auch.

Wer es verpasst hat, kann das Digital Event HIER nachholen. Wer ist euer Gewinner? Und warum? Ich gehe nun weiter das Nintendo Treehouse E3 Event gucken und lasse euch mit diesen Fragen alleine.

Cheerio!

Stachelpanzer gegen Steelbook

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Ich würde mich wirklich nicht als Konsumopfer bezeichnen, aber.. Ja doch, manchmal schon. Schreib einfach “LIMITED EDITION” auf ein Produkt und du hast zumindest schon mal meine Aufmerksamkeit für dich gewonnen. Das nur so als Tipp für alle mitlesenden Werbetreibenden. Als Videospiel-Fan ist es für mich dann natürlich besonders schlimm, wenn dieser Stempel auf Spielepackungen angebracht wird.

In zehn Tagen erscheint Mario Kart 8 für die Wii U und als wäre das Spiel selbst nicht schon Kaufgrund genug, haut Nintendo auch noch eine limitierte Edition mit blauem Stachelpanzer raus. Völlig klar, dass ich das nur knapp zehn Euro teurere Ding damals direkt vorbestellt habe, immerhin ist es limitiert und der blaue Stachelpanzer eignet sich hervorragend, um dekorativ auf meinem Regal (oder Schreibtisch, ich bin noch unentschlossen) vor sich hin zu stauben.

Nun habt ihr vielleicht mitbekommen, dass es bei Amazon noch eine Version dieses Spiels zu ergattern gibt, nämlich als Steelbook. Oder zumindest gab, denn aktuell lässt sich diese nicht mehr bestellen, genau wie die Stachelpanzer-Edtion. Auf dem Steelbook steht zwar nicht “LIMITED EDITION” drauf, aber in einer gewissen Weise scheint sie ja doch limitiert zu sein. Und da Steelbooks sowieso immer cooler sind als reguläre Hüllen, habe ich diese Version auch einfach mal sicherheitshalber vorbestellt. Immerhin war sie ja genauso teuer wie die Standard-Edition ohne irgendwelche Extras.

Jetzt also zu meinem Problem: Ich kann doch nicht beide Editionen kaufen? Eigentlich muss ich, weil sie limitiert sind, aber erstens wird das ein teurer Spaß und zweitens ist es natürlich nur mäßig sinnvoll, zweimal dasselbe Spiel zu besitzen. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, erst mal beide Versionen zu behalten und eine davon (evtl. die Stachelpanzer-Edition) in ein paar Jahren zu verkaufen, wenn sie dann mal so richtig krass wertvoll ist.

Für welche Edition habt ihr euch entschieden? Mit welcher Begründung? Ich freue mich wirklich über jeden Ratschlag.