[Preview] Super Smash Bros. for Nintendo 3DS & Wii U

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Allein die Tatsche, dass ein Super Smash Bros. für einen Handheld erscheint, ist doch schon Kaufgrund genug. Das war der Gedanke, bevor ich Super Smash Bros. for Nintendo 3DS zum ersten Mal selbst anzocken durfte, und mein Eindruck hat sich bestätigt.

Zwar hatte ich anfangs etwas mit der Steuerung zu kämpfen, es könnte aber durchaus sein, dass dies nur daran lag, dass ich länger keinen Teil der Serie gespielt habe. Denn im Grunde unterscheidet sich der 3DS-Ableger in Sachen Steuerung kaum von der gewohnt guten Steuerung auf den Heimkonsolen. Wie immer ist also alles vermutlich eine Sache der Gewohnheit.

Super Smash Bros. bietet neben den normalen Kampfmodus auch noch den Smash-Run. Dieser ist auf der etwas später erscheinenden Wii-U-Version nicht dabei und besteht aus folgendem Konzept: Mit einem Charakter seiner Wahl streift man zunächst fünf Minuten lang durch einen Dungeon, metzelt dabei allerhand Gegner ab und sammelt kleine und große Icons ein, die gewisse Statuswerte verbessern wie zum Beispiel die Kraft des Angriffs. Je größer das Icon ist, umso mehr wird der Wert verbessert. Nach Ablauf der fünf Minuten tritt man dann in einer Arena gegen drei andere Charaktere aus dem Smash Bros.-Universum an und versucht natürlich, als Letzter übrig zu bleiben. In der vorhandenen Demo-Version konnten wir hier zwar nur gegen Computer-Gegner antreten, dennoch machte der Smash-Run einen absolut unterhaltsamen Eindruck und ist mit Sicherheit bestens geeignet, um beispielsweise Zug- oder Busfahrten alleine zu überbrücken.

Im normalen Kampfmodus konnten wir dann sehr wohl zu viert gegeneinander zocken. Das Prinzip des Kampfes bei Smash Bros. ist natürlich den meisten bekannt, dennoch erläutere ich es einmal kurz. Bis zu vier Spieler liefern sich auf einer frei wählbaren Stage einen erbitterten Kampf auf Leben und Tod. Die Einstellungen, wie viele Leben jeder besitzt oder welche Items wie häufig erscheinen sollen, sind frei konfigurierbar. Mit jedem Treffer, den man einsteckt, erhöht sich die Prozentanzeige auf dem unteren Bildschirm. Je höher nun der Wert eines Spielers ist, desto leichter ist er aus der Stage zu befördern, was nötig ist, um ihm ein Leben abzuziehen. Dabei helfen einem auch allerhand Items.

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Während Super Smash Bros. for Nintendo 3DS am 3. Oktober erscheint, dauert es bis zur Wii-U-Version noch bis zum Weihnachtsgeschäft. Hier ist dann zwar kein Smash-Run vorhanden, aber als Ausgleich erlebt man nun spannende Kämpfe mit seinen Lieblingscharakteren in wundervollem HD. Die Steuerung ging hier im Gegensatz zur 3DS-Version direkt fast wie von selbst und man fühlt sich als Fan und Kenner der Serie direkt zu Hause. Herz. Ich habe das Spiel übrigens mit dem Wii U Pro Controller gespielt und kann nicht aus erster Hand sagen, wie es sich mit dem GamePad spielt. Laut anderer Meinungen vor Ort läuft es hier aber genau so smooth.

In der hier gespielten Demo-Version konnten wir noch keine Amiibos benutzen. Künftig wird es aber möglich sein, sich durch diese kleinen Figürchen, die auf das NFC-Feld des GamePad gestellt werden und dann im Spiel erscheinen, Unterstützung zu sichern. Die amiibos sollen spätestens pünktlich zum Start von Super Smash Bros. for Wii U erscheinen und zwischen 10 und 15 Euro kosten.

Herzlichen Dank an Nintendo für die Einladung zum Post-E3-Event nach Frankfurt.

[Preview] Splatoon

Splatoon

Was wurden wir nicht alle überrascht, als Nintendo im Rahmen des Digital Events während der E3 plötzlich die brandneue IP vorstellte. Man war wohl sehr erfreut darüber, dass der Titel nicht im Vorfeld bekannt wurde, so wurde es zumindest im Treehouse-Stream deutlich. Auf den Namen Splatoon hört der neue Tinten-Shooter für die Wii U aus dem Hause Nintendo, der uns im Jahr 2015 beglücken soll.

Ein Shooter von Nintendo ist sicherlich keine Alltäglichkeit. Umso interessanter, dass man sich auf diesem Gebiet gleich mit einer neuen IP versucht. Doch Splatoon ist kein gewöhnlicher Shooter, das steht schon mal fest. In einem 4-gegen-4-Match treten die beiden Teams gegeneinander an und versuchen sowohl, möglichst viel Fläche der Map mit ihrer eigenen Tinte zu bespritzen, als auch die Gegner damit abzuschießen. Beides geht hinterher in die Wertung mit ein.

Dabei können sich die einzelnen Spieler in Tintenfische verwandeln und in dieser Form durch die Tinte ihrer eigenen Farbe schwimmen. So bleibt man einerseits unerkannt und kann sich beispielsweise an Gegner heranschleichen, andererseits hat man so auch die Möglichkeit, sich bei entsprechender Färbung der Map in hoher Geschwindigkeit von A nach B zu begeben. Durch Sprünge wird diese Art der Fortbewegung noch effektiver. Schwimmt man dabei aus Versehen, in die Tinte des gegnerischen Teams taucht man allerdings wieder auf und ist somit natürlich auch wieder für alle sichtbar. Um dann voranzukommen, empfiehlt es sich beispielsweise, die gegnerische Tinte einfach durch seine eigene zu ersetzen und seinen Weg dann fortzusetzen.

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Nach kurzer Eingewöhnungszeit hat man die Steuerung komplett verinnerlicht. Man kann sich sowohl mit dem rechten Analogstick umsehen, als auch die Bewegungssteuerung des GamePad verwenden. Am besten ist jedoch die Mischung aus beidem; Analogstick für das Umsehen nach rechts und links, Bewegung des GamePad für das Hoch- und Runterschauen.

Was unterscheidet Splatoon nun von anderen Shootern? Der wichtigste Punkt ist wohl der, dass es nicht nur auf das Abknallen der Gegner ankommt. Man kann das Spiel durchaus auch noch herumreißen, wenn man denn genug Areal mit seiner Tinte farblich gekennzeichnet hat.

Wir haben Splatoon bei Nintendo mit acht Spielern auf acht Fernsehern gezockt. Informationen dazu, wie ein lokaler Multiplayer später wirklich aussehen wird, welche Controller unterstützt werden und so weiter, konnte man uns leider noch nicht geben. Das Spiel erscheine schließlich erst im nächsten Jahr, da sei es für solche Informationen noch etwas früh. Insgesamt muss man sagen, dass wir nicht viel mehr gesehen haben, als auf der E3 zu sehen war. Aber immerhin hatten wir die Möglichkeit, den Titel schon mal selbst anzuzocken und ich muss sagen: Es macht einfach verdammt viel Laune! Die Partien sind extrem spaßig und kurzweilig und auch für jeden interessant, der mit klassischen Shootern sonst gar nichts anfangen kann.

Die Mitarbeiter von Nintendo in Frankfurt waren von Splatoon auch alle sichtlich angetan. Und damit meine ich nicht die Art von angetan, die sie ja alle sein müssen, weil sie für Nintendo arbeiten, sondern die ganz ehrliche Art, so wie es auch von den Mitarbeitern des Treehouse während der E3-Livestreams vermittelt wurde. Ich sage Splatoon eine tolle Zukunft voraus und kann den Release kaum abwarten. Die Vollversion wird sicherlich noch mal um ein Vielfaches besser als die Demo-Version, die wir hier angespielt haben.

Herzlichen Dank an Nintendo für die Einladung zum Post-E3-Event nach Frankfurt.

Sony? Microsoft? Der wahre Gewinner der E3

Fils-A-Mech

Hach ja, alle Jahre wieder. Wie jedes Jahr findet die Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles statt.

Auch diesmal gab es wieder fünf große Pressekonferenzen. Electronic Arts, Ubisoft, Microsoft, Sony und Nintendo, wobei Nintendo keine PK abgehalten, sondern ein “Digital Event” gestreamt hat. Und wie immer stellt man sich die Frage: Wer hatte den besten Auftritt? Wer hat gewonnen? Definitiv nicht Sony, Microsoft, Ubisoft oder EA. Sondern Nintendo.

Aber warum Nintendo?

Das Digital Event war für mich ein Auf und Ab, angefangen mit einem Reggie-Clip aus Robot Chicken, gefolgt von einem Kampf zwischen Reggie und Iwata. Es wurde nicht viel herumgeredet wie zum Beispiel bei Microsoft oder Konsorten. Ein Spiel nach dem anderen wurde abgehandelt. Angefangen bei Super Smash Bros. 4 für den 3DS und die Wii U, gefolgt von dem zuckersüßen Yoshis Woolly World, dem geistigen Nachfolger von Kirby’s Epic Yarn, welches so zuckersüß ist, dass ich Diabetes bekomme (im guten Sinne).

Danach lieferte Nintendo erneut Fan-Service vom feinsten mit Captain Toad: Treasure Tracker. Ein eigenes Spiel zu dem (wirklich guten) Minispiel aus dem fantastischen Super Mario 3D World.

Ausblendung, Aonuma erscheint, hinter ihm ein wundervolles Setpiece zu The Legend Of Zelda U. Und mit wundervoll meine ich umwerfend. Satte grüne Wiesen, riesige Welt und blauer Himmel.
Eine klare Abwendung von dem sonst so monotonen Blau-Orange-Grau-Braun-Fetisch der aktuellen Spielwelt.

Nun sah man einen Jungen, direkt danach Pokemon Omega Ruby & Alpha Sapphire Gameplay. Ich kann es kaum erwarten, Hoenn in 3D zu erleben, nach all den Jahren. Mein liebstes Pokemon Spiel in 3D!

Die für mich letzten Highlights waren ganz klar Bayonetta 2, Splatoon und Xenoblade Chronicles X. Ohne Nintendo gäbe es kein Bayonetta 2 und es wird blutig. Praktisch Metal Gear Rising Revengeance 2, nur als Bayonetta. Und das Schöne: Fan-Service! Bayonetta 1 gibt’s gratis dazu! In 1080p und 60FPS, inklusive Nintendo-Kostümen.

Und Splatoon? Ein 3rd-Person-Ink-Shooter. Ja, richtig gelesen: Ink. Es treten auf einer kleinen Karte zwei Teams bestehend aus je vier Spielern an. Das Ziel? Die Karte in der Farbe des Teams zu bespritzen. Klingt langweilig, oder? Gäbe es da nicht das Squid-Feature! (Oh Gott, das ist so japanisch!) Man taucht als Tintenfisch in die Tinte ein, wartet auf Gegner, welche einen dann nicht sehen können, überwindet mit Hochgeschwindigkeit Distanzen, füllt seine Tinte auf oder springt über Rampen.

Zu guter Letzt das uns bis jetzt nur als “X” bekannte Xenoblade Chronicles X. Ein JRPG mit westlichen Elementen, geht das? Natürlich! Schöne Setpieces, interessante Geschichte, fantastisches Monsterdesign, Day-Night-Circle, welcher einen Einfluss auf das Monsterverhalten hat, und Mechs. MECHS!

Achja, einen Star Fox Wii U “Teaser” gab es auch.

Wer es verpasst hat, kann das Digital Event HIER nachholen. Wer ist euer Gewinner? Und warum? Ich gehe nun weiter das Nintendo Treehouse E3 Event gucken und lasse euch mit diesen Fragen alleine.

Cheerio!

Stachelpanzer gegen Steelbook

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Ich würde mich wirklich nicht als Konsumopfer bezeichnen, aber.. Ja doch, manchmal schon. Schreib einfach “LIMITED EDITION” auf ein Produkt und du hast zumindest schon mal meine Aufmerksamkeit für dich gewonnen. Das nur so als Tipp für alle mitlesenden Werbetreibenden. Als Videospiel-Fan ist es für mich dann natürlich besonders schlimm, wenn dieser Stempel auf Spielepackungen angebracht wird.

In zehn Tagen erscheint Mario Kart 8 für die Wii U und als wäre das Spiel selbst nicht schon Kaufgrund genug, haut Nintendo auch noch eine limitierte Edition mit blauem Stachelpanzer raus. Völlig klar, dass ich das nur knapp zehn Euro teurere Ding damals direkt vorbestellt habe, immerhin ist es limitiert und der blaue Stachelpanzer eignet sich hervorragend, um dekorativ auf meinem Regal (oder Schreibtisch, ich bin noch unentschlossen) vor sich hin zu stauben.

Nun habt ihr vielleicht mitbekommen, dass es bei Amazon noch eine Version dieses Spiels zu ergattern gibt, nämlich als Steelbook. Oder zumindest gab, denn aktuell lässt sich diese nicht mehr bestellen, genau wie die Stachelpanzer-Edtion. Auf dem Steelbook steht zwar nicht “LIMITED EDITION” drauf, aber in einer gewissen Weise scheint sie ja doch limitiert zu sein. Und da Steelbooks sowieso immer cooler sind als reguläre Hüllen, habe ich diese Version auch einfach mal sicherheitshalber vorbestellt. Immerhin war sie ja genauso teuer wie die Standard-Edition ohne irgendwelche Extras.

Jetzt also zu meinem Problem: Ich kann doch nicht beide Editionen kaufen? Eigentlich muss ich, weil sie limitiert sind, aber erstens wird das ein teurer Spaß und zweitens ist es natürlich nur mäßig sinnvoll, zweimal dasselbe Spiel zu besitzen. Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, erst mal beide Versionen zu behalten und eine davon (evtl. die Stachelpanzer-Edition) in ein paar Jahren zu verkaufen, wenn sie dann mal so richtig krass wertvoll ist.

Für welche Edition habt ihr euch entschieden? Mit welcher Begründung? Ich freue mich wirklich über jeden Ratschlag.

#TomodachiGate

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Muss man Nintendo nun eigentlich Homophobie vorwerfen? Die Lebenssimulation Tomodachi Life, die hierzulande am 6. Juni erscheint, ermöglicht es nicht, gleichgeschlechtliche Beziehungen einzugehen. Das wäre vermutlich nicht weiter tragisch, wenn denn die Beziehungen zu anderen Menschen (oder in diesem Fall Miis) nicht im Vordergrund dieser Simulation stünden und Spieler nicht den Wunsch hätten, ihre eventuell real existierenden Beziehungen ins Spiel zu übertragen oder dort ihren Traumpartner zu heiraten.

Durch gewisse Umstände war es in einer früheren Version der japanischen Edition von Tomodachi Life (in Japan bekannt als Tomodachi Collection: New Life) möglich, solche gleichgeschlechtlichen Beziehungen einzugehen. Nintendo entschied sich aber, diesen “Bug” rauszupatchen, was in der Community zwar einen mittelgroßen Shitstorm auslöste, wohl aber nötig war, da dadurch andere Probleme im Spiel auftreten konnten.

Nachdem nun bekannt wurde, dass Nintendo auch für die westliche Version von Tomodachi Life keine homosexuellen Beziehungen zulässt, wurden erneut Stimmen laut und Aktionen gestartet, die Nintendo dazu bringen sollten, dieses “Feature” nachträglich einzubauen. Es gab übrigens auch erschreckend viele Kommentare von Menschen, die sich gefragt haben, warum das denn nun so einen großen Aufschrei hervorruft. Nintendo gab Statements heraus, in denen man sich dafür entschuldigte, viele Menschen damit enttäuscht zu haben. Es sei aber niemals die Absicht gewesen, einen sozialen Kommentar mit dem Release des Spiels abzugeben. Leider ist das Spiel aber genau das. Mit der aktiven Ausgrenzung bestimmter Beziehungsformen in einem Spiel, das Beziehungen als wichtigstes Element beinhaltet, begibt man sich ganz automatisch in eine gewisse Position.

Wir schreiben mittlerweile das Jahr 2014 und dieses ganze Thema rund um Gleichberechtigung der LGBT-Community sollte eigentlich gar keines mehr sein. Das ist auf jeden Fall unsere Wahrnehmung. Was man aber nicht vergessen darf, ist die Tatsache, dass Nintendo nun mal eine japanische Firma ist, und dort drüben in Asien sieht die Sache eben etwas anders aus. Von russischen Zuständen kann man zwar nicht sprechen, aber auch in Japan ist zumindest die öffentliche Auslebung von Homosexualität untersagt. Kann man also Nintendo vorwerfen, dass sie in einem Spiel ausschließlich heterosexuelle Beziehungen zulassen? Irgendwie schon. Zumindest für die Veröffentlichung im Westen wäre es doch durchaus nett gewesen und auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung.

Nintendo kündigte immerhin an, potentielle Nachfolger in der Tomodachi-Serie so zu gestalten, dass sie alle Spieler besser repräsentieren. So ganz vergeblich waren die lauten Stimmen also nicht. Ich persönlich freue mich übrigens trotzdem auf Tomodachi Life.