[Review] Submerged

Ich will dieses Spiel lieben, aber es lässt mich einfach nicht!

Submerged_BannerEntwickler: Uppercut Games
Publisher: Uppercut Games
Plattform: Xbox One (Testplattform), PS4, PC
Release: 04.08.2015 (PC), 05.08.2015 (PS4), 07.08.2015 (Xbox One)
Das Spiel wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Bei untergehender Sonne schippern wir mit unserem Boot über das idyllische Wasser. Ein Blick in die Fenster des zwölften Stocks zeigt, hier wohnt niemand mehr. Moment. Boot, Wasser, zwölfter Stock? Ja, richtig gelesen, mit unserem kleinen Boot fahren wir gelassen durch die Straßen einer versunkenen Stadt, immer auf der Suche nach Vorräten für den verletzten Bruder, der stöhnend und klagend in der Ruine auf uns wartet, in der wir Schutz gesucht haben.

Submerged beginnt damit, dass man in der Haut der Schwester und dem verletzten Bruder im Boot, in diese namenlose versunkene Stadt getrieben wird und das Einzige, was uns antreibt, ist, dass wir Hilfsgüter für unseren Bruder finden wollen. Praktischerweise befinden sich diese überall auf der gesamten Karte verteilt in Kisten. Und um zu diesen Kisten zu gelangen, müssen wir waghalsige Kletterpartien überwinden, um dann mit einem Ladebildschirm zurück zu unserem Bruder geschickt zu werden. Was den Geschwistern zugestoßen ist oder geschweige denn, was überhaupt hier in dieser von seltsam gurgelnden Algen überzogenen Stadt vorgefallen sein muss, das wird uns vom Spiel nur sehr spärlich erzählt. Und wenn es uns dann im Laufe der Zeit, nämlich nach jeder eingesammelten Kiste, mit Fetzen der Geschichte versorgt, dann in Form von einfachen Strichmännchen-Zeichnungen, die viel Raum für Interpretationen lassen.

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[Review] Life is Strange: Episode 1 – Chrysalis

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Entwickler: Dontnod Entertainment
Publisher: Square Enix
Plattform: PC, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One (Testplattform)
Release: 30. Januar 2015

Ein gigantischer Sturm vor der Küste und er zieht direkt aufs Land! Max kann sich nicht erinnern, wie sie dorthin gekommen ist, versucht allerdings, möglichst schnell Unterschlupf in einem Leuchtturm zu finden. Gerade als sie ihn betreten will, fliegt ein Boot durch die Luft, kracht gegen den Leuchtturm und zerstört ihn. Die daraufhin herunterstürzende Kuppel ist im Begriff, Max unter sich zu begraben. Doch glücklicherweise wacht sie in diesem Moment auf. Sie schreckt hoch und stellt verwirrt fest, dass sie sich im Klassenzimmer ihres Fotografiekurses befindet.

Es ist ein Feature, das wohl jeder gerne in sein Leben integriert hätte: Die Zeit ein paar Minuten zurückdrehen, um zu sehen, wie die Sache ausgegangen wäre, hätte man anders gehandelt oder eine andere Antwort gegeben. Max Caulfield, Foto-Nerd und Außenseiterin, entdeckt eines Tages, dass sie genau dazu in der Lage ist. Als sie nach dem Unterricht mitbekommt, wie eine Mitschülerin in der Mädchentoilette bedroht und erschossen wird, spult sie die Zeit zurück und kann den Mord noch rechtzeitig verhindern.

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[Review] Dragonball Xenoverse

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Entwickler: Dimps
Publisher: Bandai Namco Games
Plattform: PC (Testplattform, mit Xbox-One-Controller), PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One
Release: 27. Februar 2015

Früher war alles besser. Früher, also 2008. Damals wurde man noch nicht schief angeguckt, wenn man mit Yu-Gi-Oh!-Karten spielte, man hatte noch nicht die Übersicht über alle existierenden Pokémon verloren und man hatte mit „Kingdom Hearts 2“ eines der schönsten Videospiele aller Zeiten spielen können. Und eben zu jener Zeit war es auch, dass Dragonball-Z-Spiele ihren Zenit erreichten, allen voran das fulminante „Budokai Tenkaichi 2“ für die PS2: Ein grandioser 3D-Prügler mit 120 Kämpfern und nutzlosen Statisten wie Kiwi, einer Vielzahl von Attacken und Gegenden aus dem Anime und einem Story-Modus, der dank einer schön gestalteten Oberwelt zum Erkunden einlud. Verdammt, war das Spiel gut! Leider waren es die Nachfolger auf PS3 und Xbox 360 weniger.

Auf den Folgetiteln auf PS3/Xbox 360 ging nämlich fast gar nichts. Besonders den frühen Titeln mangelte es massenhaft an Content, „Dragonball Z Burst Limit“ bot gerade einmal 21 spielbare Charaktere. Ein Witz im Vergleich zu den mehr als 150 Fightern von „Budokai Tenkaichi 3“! Aber den PS3/Xbox 360-Titeln mangelte es nicht nur an Content, sondern auch an einem passenden Kampfsystem: Während die „Budokai Tenkaichi“ intuitiv und – dem Anime gerecht – entsprechend schnell waren, waren die PS3/Xbox 360 Kampfsysteme entweder träge oder basierten auf schlichtem Glück wie zuletzt bei „Ultimate Tenkaichi“.

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[Review] Teslagrad

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Rain Games ist ein noch ziemlich junges Entwicklerstudio aus Norwegen. Ihr erstes Projekt – Minute Mayhem – haben sie zugunsten von Teslagrad vorerst auf Eis gelegt. Dieser Titel ist nun vor kurzem im eShop der Wii U erschienen und nimmt den Spieler mit auf eine Reise durch ein wunderschönes, handgemaltes altes Europa im Steampunk-Look.

In Teslagrad, einem 2D-Platformer, spielt man einen kleinen Jungen, der von zu Hause fortgeschickt wird und von nun an vor den rot gekleideten Männern fliehen muss. Sein Weg führt ihn zunächst über die Dächer des Dorfes. Dabei trotzt er mutig dem dauerhaft niederprasselnden Regen, der dem Titel eine wunderbare Melancholie verschafft. Nach einigen Minuten erreicht unser Held ein Schloss, das man so an dieser Stelle erst mal gar nicht erwartet hätte.

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