[Review] Boxboy!

Quadratisch. Praktisch. Charmant.

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Entwickler: HAL Laboratory
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 3DS
Release: 2. April 2015
Das Spiel wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt

Wenn ich nicht gerade an meiner PlayStation 2 hänge und meine Zeit mit Spielen verbringe, die schon bei Veröffentlichung keiner kannte, wobei ich meinen imaginären Sojamilch-Kaffee schlürfe, meinen imaginären Schal im Minutentakt über die Schulter werfe und meinen Jutebeutel streichle, habe ich ein Faible für die außergewöhnlicheren Titel dieser Welt. In der Nacht vom ersten auf den zweiten April  wartete ich – wie immer eigentlich – sehnsüchtig auf Chrono Trigger für den 3DS-eShop, da eine neue Nintendo Direct ins Haus stand. Mein Blick trübte sich mit jeder voranschreitenden Minute, kein Chrono Trigger in Sicht. Nun gut.

Auf einmal war da ein anderes Spiel, von dem ich vorher noch nie etwas hörte. Komplett in schwarz-weiß gehalten, untermalt mit ebenso minimalistischer Musik: Ein kleines Puzzle-Spiel namens Boxboy! Die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten. Releasedatum: 2. April. Nur um sicherzugehen, warf ich einen flüchtigen Blick auf meine Radiouhr. Meine Tasse füllte sich just in diesem Moment mit neuem Sojamilch-Kaffee-Gemisch, mein Jutebeutel warf mir eine in Südargentinien handgedrehte Kippe in den Mund und meine Brillengläser sprangen*. (*Ereignisse können abweichen)

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[Review] Grand Theft Auto V (PC)

Von einem sehr guten Spiel zu einem noch besseren Port

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Entwickler: Rockstar North
Publisher: Rockstar Games
Plattform: PC (Testplattform), PlayStation 4, PlayStation 3, Xbox One, Xbox 360
Release: 14. April 2015
Das Spiel wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Rockstar zeigt, wie man’s macht!

Nachdem 2014 doch sehr viele eher moderate PC-Ports unfertig auf den Markt geworfen wurden, zeigt Rockstar den Branchen-Kollegen, wie man es richtig macht. Man hat die Möglichkeit, an allerlei Optionen herumzuspielen. Angefangen bei der Auflösung, welche native 4k anbietet, über die Möglichkeit, die Dichte der Population auf den Straßen von Los Santos per Slider zu ändern, bis zu der Qualität vom Post FX oder der des Shaders. Nützlich dabei sind ein In-Game-Benchmark-Test, sowie eine Anzeige, die euch die aktuelle Belegung des VRAMs verrät. Nach anfänglichen Problemen wurden umgehend Beta-Treiber für Nvidia- und AMD-Grafikkarten nachgereicht, welche die Perfomance des Spiels ungemein verbesserten. Abgesehen von Ladeproblemen und zufälligen Crashs, welche bei mir nur zwei Mal vorgekommen sind, läuft es durchgehend sehr gut.

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[Review] Tokyo Ghoul Vol. 1

Tokyo Ghoul Banner

Studio: KAZÉ Anime
Format: DVD, Blu-ray (Testformat)
Sprache: Japanisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Spieldauer: 75 Minuten
Release: 24. April 2015
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Die Blu-ray wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Ghule mögen äußerlich erst einmal wie Menschen wirken. Tatsächlich haben sie aber nicht mehr viel Menschliches an sich. Ghule ernähren sich nämlich ausschließlich von anderen Menschen. Ihr Fleisch und ihre Gedärme lässt ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen, ihre Augen rot aufleuchten und vor lauter Hunger können Ghule auch schon mal wahnsinnig werden.

Diese Erfahrungen muss Ken am eigenen Leib erfahren. Nachdem er bei einem missglückten Date von einem Ghul attackiert wird und ihm danach dessen Organe eingesetzt werden, ist nichts mehr wie früher. Seine einstigen Lieblingsspeisen bekommen ihm nicht mehr, alles schmeckt verdorben. Außerdem hat Ken nun immer mehr Appetit auf Menschenfleisch. Relativ schnell wird klar: Ken verwandelt sich in einen Ghul.

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[Review] Donkey Kong 64

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Entwickler: Rare
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 64
Release: 6. Dezember 1999

Wenn ich an das Nintendo 64 denke, fallen mir drei Sachen ein: geniale Spiele, 3D-Plattformer und Rare Ware. Eines dieser Spiele vereint alle drei Punkte, nämlich „Donkey Kong 64“! Es war Rares Versuch, Donkey Kong in die dritte Dimension zu befördern und dazu hat er auch noch vier Gefährten an seiner Seite. Ob Rares Mission erfolgreich verlaufen ist und ob sich ein Kauf lohnt, könnt ihr jetzt herausfinden.

„Donkey Kong 64“ besitzt eine eher unspektakuläre Story, denn es geht dieses Mal nicht darum, dass das fiese Krokodil King K. Roll den Bananen-Vorrat der Kongs gestohlen hat, sondern um seinen Plan, die gesamte Kong-Insel zu zerstören. Das ist allerdings nicht das einzige Problem für unseren Lieblings-Affen Donkey Kong, denn seine Freunde Diddy, Lanky, Tiny und Chunky Kong wurden von King K. Roll in den verschiedensten Welten eingesperrt. Nun liegt es an Donkey Kong, seine vier Freunde und die gesamte Kong-Insel zu retten. Dabei trifft er natürlich auch noch einige alte Bekannte und auch seine Freunde werden ihn tatkräftig mit ihren Fähigkeiten unterstützen.

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[Review] Out There: Omega Edition

Out There Omega Edition

Entwickler: Mi-Clos Studio
Publisher: Mi-Clos Studio
Plattform: PC (Testplattform), Mac, iOS, Android
Release: 2. April 2015

Indie-Games sind so in, dass sie schon wieder out sind. Den Hipstern zu Mainstream, den Mainstream-Spielern zu Hipster, schwebt der Indie-Markt aktuell zwischen Geniestreichen und Kommerz, manchmal sogar in der Mitte wie bei „Life is Strange“. Doch auch hier hat man durch das Square-Enix-Logo einen faden Beigeschmack und muss sich fragen: Ist das jetzt noch Indie oder kann das weg? Aber zum Glück gibt es ja „Out There: Omega Edition“. Zu 100% von fröhlichen Indie-Entwicklern aus Freiland-Haltung geschaffen.

Der Weltraum. Endliche Weiten. Furchteinflößend und zugleich ein Meer aus Träumen. In „Out There“ wird aber wohl eher einer eurer schlimmsten Alb- statt Wunschträume wahr: Während ihr auf intergalaktischer Mission alleine durch Zeit und Raum fliegt, setzt euer Navigationssystem aus und ihr findet euch plötzlich im Nirgendwo wieder. Aus dem Krypto-Schlaf erwacht, habt ihr eine ungefähre Ahnung, wo ihr hin müsst, um wieder auf Kurs zu kommen. Jedoch ist dieser Ort am anderen Ende der Galaxie und eure Rohstoffe sind begrenzt. Somit fliegt ihr von blauen Planeten zu Supernovas oder zu schwarzen Löchern. All diese Systeme haben eigene kleine Planetensysteme, ähnlich wie unsere Sonne die Venus, die Erde und den Mond in unmittelbarer Nähe hat. Diese kleineren Planeten könnt ihr dann besuchen, um Rohstoffe zu bekommen, auf Planeten, die unserer Erden-Flora ähneln, gibt es Sauerstoff, auf Geröll-Planeten Mineralien und auf Gasplaneten Öl und Gase. Da euer Laderaum aber begrenzt und Sonden und Bohrer zerbrechlich sind, solltet ihr euch zwei Mal überlegen, wann und wo ihr landen und welche Materialien ihr mitnehmen oder doch lieber liegen lassen wollt. Denn „Out There“ ist, wie für Vertreter seines Rogue-Like-Genres typisch, sehr unnachgiebig und stellenweise auch fies. Ihr müsst klug und vorausahnend handeln, um dem Tod jedes Mal aufs Neue von der Schippe zu springen.

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