[Review] Out There: Omega Edition

Out There Omega Edition

Entwickler: Mi-Clos Studio
Publisher: Mi-Clos Studio
Plattform: PC (Testplattform), Mac, iOS, Android
Release: 2. April 2015

Indie-Games sind so in, dass sie schon wieder out sind. Den Hipstern zu Mainstream, den Mainstream-Spielern zu Hipster, schwebt der Indie-Markt aktuell zwischen Geniestreichen und Kommerz, manchmal sogar in der Mitte wie bei „Life is Strange“. Doch auch hier hat man durch das Square-Enix-Logo einen faden Beigeschmack und muss sich fragen: Ist das jetzt noch Indie oder kann das weg? Aber zum Glück gibt es ja „Out There: Omega Edition“. Zu 100% von fröhlichen Indie-Entwicklern aus Freiland-Haltung geschaffen.

Der Weltraum. Endliche Weiten. Furchteinflößend und zugleich ein Meer aus Träumen. In „Out There“ wird aber wohl eher einer eurer schlimmsten Alb- statt Wunschträume wahr: Während ihr auf intergalaktischer Mission alleine durch Zeit und Raum fliegt, setzt euer Navigationssystem aus und ihr findet euch plötzlich im Nirgendwo wieder. Aus dem Krypto-Schlaf erwacht, habt ihr eine ungefähre Ahnung, wo ihr hin müsst, um wieder auf Kurs zu kommen. Jedoch ist dieser Ort am anderen Ende der Galaxie und eure Rohstoffe sind begrenzt. Somit fliegt ihr von blauen Planeten zu Supernovas oder zu schwarzen Löchern. All diese Systeme haben eigene kleine Planetensysteme, ähnlich wie unsere Sonne die Venus, die Erde und den Mond in unmittelbarer Nähe hat. Diese kleineren Planeten könnt ihr dann besuchen, um Rohstoffe zu bekommen, auf Planeten, die unserer Erden-Flora ähneln, gibt es Sauerstoff, auf Geröll-Planeten Mineralien und auf Gasplaneten Öl und Gase. Da euer Laderaum aber begrenzt und Sonden und Bohrer zerbrechlich sind, solltet ihr euch zwei Mal überlegen, wann und wo ihr landen und welche Materialien ihr mitnehmen oder doch lieber liegen lassen wollt. Denn „Out There“ ist, wie für Vertreter seines Rogue-Like-Genres typisch, sehr unnachgiebig und stellenweise auch fies. Ihr müsst klug und vorausahnend handeln, um dem Tod jedes Mal aufs Neue von der Schippe zu springen.

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[Review] Pokémon Shuffle

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Entwickler: Genius Sonority
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 3DS
Release: 18. Februar 2015

Meine Eltern spielen gelegentlich immer noch „Candy Crush“ und eigentlich verurteile ich sie dafür ein bisschen. Wie kann man seine Zeit nur mit so etwas vergeuden, wo es doch so viele tolle Spiele da draußen gibt? Das waren bisher meine Gedanken, doch seit „Pokémon Shuffle“ kann ich meine Eltern zumindest ein bisschen besser verstehen.

Eigentlich macht „Pokémon Shuffle“ nämlich gar nicht so vieles anders als „Candy Crush“. Es gilt das gute alte „Bejeweled“-Prinzip, wobei man Pokémon-Köpfe auf einem Spielfeld so miteinander vertauscht, dass sich mindestens drei gleiche Pokémon nebeneinander befinden und sich so in Luft auflösen, um Platz für neue von oben herunterfallende Pokémon zu machen. Wobei man nicht nur Pokémon vertauschen kann, die direkt nebeneinander liegen, sondern von überall auf dem Spielfeld. Das Besondere: Mit jeder Reihe Pokémon, die man entfernt, greift man das jeweilige Pokémon des Levels an. Ziel ist es, die Lebensenergie innerhalb der zur Verfügung stehenden Züge auf null zu bringen und somit eine Stufe weiter zu kommen. Dabei spielen – wie in den Hauptteilen – auch die Typen der unterschiedlichen Pokémon eine wichtige Rolle.

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[Review] Kung Fu Rabbit

Zu Ostern gibt’s heute ein Spiel mit niedlichen Häschen. <3

Kung Fu Rabbit

Entwickler: Ctools Studio, Neko Entertainment
Publisher: Neko Entertainment
Plattform: Nintendo 3DS (Testplattform), Wii U, PlayStation 3, PlayStation Vita
Release: 20. Februar 2014

Es geht um süße Häschen. Damit ist das unumstößliche Hauptargument für einen Kauf zwar schon abgearbeitet, dennoch erzählen wir euch natürlich gerne, was es sonst noch über „Kung Fu Rabbit” zu wissen gibt, und ob sich der Kauf auch für diejenigen lohnt, die mit Hasen nichts anfangen können. Falls ihr zu diesen Menschen gehört, hätte ich allerdings eine Frage: Was zur Hölle stimmt nicht mit euch?

Als verantwortungsvoller Trainer im Hasentempel kann man natürlich nicht einfach tatenlos abwarten und Möhren knabbern, wenn die eigenen Schüler von Außerirdischen gekidnappt wurden. Hasen vermehren sich ja bekanntermaßen, als gäbe es kein Morgen mehr, daher gab es also eine Menge Nachwuchs, der entführt und in einzelnen Leveln versteckt werden konnte. In Form eines 2D-Plattformers begibt man sich nun zusammen mit dem „Kung Fu Rabbit” auf die Suche.

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[Review] Pokémon Art Academy

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Entwickler: Headstrong Games
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 3DS
Release: 4. Juli 2014

Die Art Academy genießt weltweit eine sehr hohe Reputation. Unter anderem aus diesem Grund haben sich bisher viele junge Talente dort eingeschrieben, um ihrer Kreativität neuen Schwung zu geben und von den großen Meistern der Kunst noch vieles dazuzulernen. Nun hat eine weitere Akademie eröffnet, die sich auf das Zeichnen von Pokémon spezialisiert hat. Als Pokémon-Fan und jemand, der in Sachen Malen und Zeichnen durchaus noch einige Tipps gebrauchen kann, habe ich mich an der „Pokémon Art Academy” eingeschrieben und verrate euch im Folgenden, ob sich die Studiengebühren lohnen.

Nachdem ich vor der Akademie meine neue Kommilitonin Emily kennengelernt habe, ging es auch schon los. Professor Albrecht hat uns freundlich begrüßt und mit einer Zeichnung von Pikachu konnten wir direkt mal zeigen, was in uns steckt. In den Lektionen wird uns anhand statischer 2D-Vorlagen Schritt für Schritt gezeigt, wie die einzelnen Pokémon zu zeichnen sind, von den Umrissen mit dem Konturstift bis zu den kleinen Details. Hierbei sind auf dem Touch-Screen die einzelnen Bereiche mit gestrichelten Linien markiert, damit man sich orientieren kann. Dabei hat der Prof natürlich auch immer einen nützlichen Hinweis parat, wie man schwierige Stellen besonders gut meistert. Habe ich doch mal einen kleinen Fehler gemacht, kann der letzte Schritt einfach per L-Taste rückgängig gemacht werden.

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[Review] Animal Crossing: New Leaf

Animal Crossing: New Leaf

Entwickler: Monolith Software, Nintendo EAD Group 2
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 3DS
Release: 14. Juni 2013

Vor neun Jahren erschien „Animal Crossing: Wild World” für den Nintendo DS, 2008 gab es „Let’s go to the City“ auf der Wii. Ganze drei Jahre ist es schon her, als auf der E3 2010 zum ersten Mal der Nachfolger für den Nintendo 3DS angekündigt wurde. Und die Zeit verging ja nun wirklich wie im Flug. Oder etwa nicht? Wenn man es sich recht überlegt, eigentlich nicht. Gerade den hartgesottenen Fans des Franchises kam es vor wie das Schlange stehen an der Kasse bei McDonald‘s, wenn man gerade Hunger hat. Dass die Japaner bereits im November des letzten Jahres Hand anlegen durften, machte das Warten für uns Europäer auch nicht gerade einfacher. Am 14. Juni erscheint „Animal Crossing: New Leaf” nun endlich bei uns. Ob all das sehnsüchtige Aussitzen gerechtfertigt war, erfahrt ihr im nun folgenden Test.

Ich wollte doch eigentlich nur ein entspanntes Leben führen und habe mich daher auf den Weg in eine Küstenstadt gemacht, weit weg von der alten Heimat. Ich habe ihr den Namen Hyrule geben dürfen. Der Name fiel mir einfach gerade so ein, ich weiß auch nicht, wie ich darauf kam. In freudiger Erwartung dieses neuen Lebens stieg ich aus dem Zug, allerdings kam ich nicht einmal dazu, den ersten Atemzug frische Meeresluft zu genießen. Kaum hatte ich das Bahnhofsgebäude verlassen, umzingelten mich auch schon allerhand Bewohner und begrüßten mich als ihren neuen Bürgermeister. Während ich mich noch fragte, was die wohl alle geraucht haben, war ich irgendwie schon mittendrin.

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