Klecksroller all over the place

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Ich habe es ja schon vorhergesagt, aber natürlich wiederhole ich es gerne noch mal: Splatoon wird der Shit! Wenn uns die Testfire-Demo eins gezeigt hat, dann, dass sich der Hype und die Warterei gelohnt haben. Und dass ein Voice-Chat wirklich nicht nötig ist.

Am heutigen Samstag hatten wir drei Mal für jeweils eine Stunde die Möglichkeit, Splatoon im Revierkampf-Modus auszuprobieren. Im Vorfeld gab es an dieser Art von Demoversion viel Kritik. Warum nur online und warum nur in diesen begrenzten Zeiträumen? Nintendo wollte die Server einem Stresstest unterziehen, dennoch scheint die Kritik natürlich gerade aus dem Grund berechtigt, weil alle so viel Spaß hatten und gerne noch mehr gezockt hätten.

Von den vier zur Verfügung stehenden Waffen war der Klecksroller mit Sicherheit die beliebteste Wahl. Mit der sehr breiten Farbrolle kann einfach in kürzester Zeit eine Menge Areal in der eigenen Farbe angestrichen werden und auch im Weg stehende Gegner haben nur selten eine Chance. Trotzdem ist diese Waffe nicht wirklich ‘overpowered’, wie es so schön heißt. Wer mit den anderen Waffen ein wenig Übung hat, kann auch Spieler mit Klecksroller leicht besiegen.

Das Schöne an Splatoon ist ja aber, dass es gar nicht so sehr um das Erledigen der gegnerischen Spieler geht, sondern das Primärziel darin besteht, möglichst viel Fläche mit der eigenen Farbe zu versehen. Es ist ein sehr befriedigendes Gefühl, gegnerische Farbe in Mengen mit der eigenen zu übermalen. Wie es mit der Langzeitmotivation aussieht, muss sich noch herausstellen. Vielleicht war diese ein Grund, die Demo zeitlich so stark zu begrenzen? Sie wird sehr stark abhängig sein von der Anzahl der verfügbaren Maps und Waffen. Nach der Splatoon Direct mache ich mir da aber keine allzu großen Sorgen.

Jetzt ist die Demo also vorbei und wir müssen wieder warten. Auf der anderen Seite ist es jetzt ja nun wirklich nicht mehr lange hin bis zum Release. Am 29. Mai erscheint Splatoon für die Wii U. Wenn ihr das Spiel über diesen Link bestellt, unterstützt ihr GameFusion, ohne dafür mehr zu bezahlen.

[Review] Tokyo Ghoul Vol. 1

Tokyo Ghoul Banner

Studio: KAZÉ Anime
Format: DVD, Blu-ray (Testformat)
Sprache: Japanisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Spieldauer: 75 Minuten
Release: 24. April 2015
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Die Blu-ray wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Ghule mögen äußerlich erst einmal wie Menschen wirken. Tatsächlich haben sie aber nicht mehr viel Menschliches an sich. Ghule ernähren sich nämlich ausschließlich von anderen Menschen. Ihr Fleisch und ihre Gedärme lässt ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen, ihre Augen rot aufleuchten und vor lauter Hunger können Ghule auch schon mal wahnsinnig werden.

Diese Erfahrungen muss Ken am eigenen Leib erfahren. Nachdem er bei einem missglückten Date von einem Ghul attackiert wird und ihm danach dessen Organe eingesetzt werden, ist nichts mehr wie früher. Seine einstigen Lieblingsspeisen bekommen ihm nicht mehr, alles schmeckt verdorben. Außerdem hat Ken nun immer mehr Appetit auf Menschenfleisch. Relativ schnell wird klar: Ken verwandelt sich in einen Ghul.

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StreetPass-Treffen in Köln vom 26. April

Wir von GameFusion (lies: Max und Patrick) waren so lustig und haben beim StreetPass-Cologne treffen am Kölner Hauptbahnhof vorbeigeschaut und einige Impressionen gefilmt, sowie Interviews geführt.

Dabei sind der Dax von StreetPass Cologne, TiLMEN von Nintendomination, sowie andere lustige Zeitgenossen der StreetPass-Cologne-Szene.

Über kommende StreetPass-Veranstaltungen könnt ihr euch jederzeit auf StreetPass-Germany.de informieren. Für viele Städte gibt es auch spezielle Facebook-Gruppen, die euch über Aktionen in eurer Stadt auf dem Laufenden halten.

[Review] Donkey Kong 64

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Entwickler: Rare
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 64
Release: 6. Dezember 1999

Wenn ich an das Nintendo 64 denke, fallen mir drei Sachen ein: geniale Spiele, 3D-Plattformer und Rare Ware. Eines dieser Spiele vereint alle drei Punkte, nämlich „Donkey Kong 64“! Es war Rares Versuch, Donkey Kong in die dritte Dimension zu befördern und dazu hat er auch noch vier Gefährten an seiner Seite. Ob Rares Mission erfolgreich verlaufen ist und ob sich ein Kauf lohnt, könnt ihr jetzt herausfinden.

„Donkey Kong 64“ besitzt eine eher unspektakuläre Story, denn es geht dieses Mal nicht darum, dass das fiese Krokodil King K. Roll den Bananen-Vorrat der Kongs gestohlen hat, sondern um seinen Plan, die gesamte Kong-Insel zu zerstören. Das ist allerdings nicht das einzige Problem für unseren Lieblings-Affen Donkey Kong, denn seine Freunde Diddy, Lanky, Tiny und Chunky Kong wurden von King K. Roll in den verschiedensten Welten eingesperrt. Nun liegt es an Donkey Kong, seine vier Freunde und die gesamte Kong-Insel zu retten. Dabei trifft er natürlich auch noch einige alte Bekannte und auch seine Freunde werden ihn tatkräftig mit ihren Fähigkeiten unterstützen.

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[Review] Out There: Omega Edition

Out There Omega Edition

Entwickler: Mi-Clos Studio
Publisher: Mi-Clos Studio
Plattform: PC (Testplattform), Mac, iOS, Android
Release: 2. April 2015

Indie-Games sind so in, dass sie schon wieder out sind. Den Hipstern zu Mainstream, den Mainstream-Spielern zu Hipster, schwebt der Indie-Markt aktuell zwischen Geniestreichen und Kommerz, manchmal sogar in der Mitte wie bei „Life is Strange“. Doch auch hier hat man durch das Square-Enix-Logo einen faden Beigeschmack und muss sich fragen: Ist das jetzt noch Indie oder kann das weg? Aber zum Glück gibt es ja „Out There: Omega Edition“. Zu 100% von fröhlichen Indie-Entwicklern aus Freiland-Haltung geschaffen.

Der Weltraum. Endliche Weiten. Furchteinflößend und zugleich ein Meer aus Träumen. In „Out There“ wird aber wohl eher einer eurer schlimmsten Alb- statt Wunschträume wahr: Während ihr auf intergalaktischer Mission alleine durch Zeit und Raum fliegt, setzt euer Navigationssystem aus und ihr findet euch plötzlich im Nirgendwo wieder. Aus dem Krypto-Schlaf erwacht, habt ihr eine ungefähre Ahnung, wo ihr hin müsst, um wieder auf Kurs zu kommen. Jedoch ist dieser Ort am anderen Ende der Galaxie und eure Rohstoffe sind begrenzt. Somit fliegt ihr von blauen Planeten zu Supernovas oder zu schwarzen Löchern. All diese Systeme haben eigene kleine Planetensysteme, ähnlich wie unsere Sonne die Venus, die Erde und den Mond in unmittelbarer Nähe hat. Diese kleineren Planeten könnt ihr dann besuchen, um Rohstoffe zu bekommen, auf Planeten, die unserer Erden-Flora ähneln, gibt es Sauerstoff, auf Geröll-Planeten Mineralien und auf Gasplaneten Öl und Gase. Da euer Laderaum aber begrenzt und Sonden und Bohrer zerbrechlich sind, solltet ihr euch zwei Mal überlegen, wann und wo ihr landen und welche Materialien ihr mitnehmen oder doch lieber liegen lassen wollt. Denn „Out There“ ist, wie für Vertreter seines Rogue-Like-Genres typisch, sehr unnachgiebig und stellenweise auch fies. Ihr müsst klug und vorausahnend handeln, um dem Tod jedes Mal aufs Neue von der Schippe zu springen.

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Gott ist tot: Religionskritik in Final Fantasy X

Der folgende Artikel enthält viele Spoiler zu „Final Fantasy X“. Falls ihr es noch spielen wollt, solltet ihr nicht weiterlesen.

Final_Fantasy_X_Logo

 

Vorwort

Ursprünglich hatte ich vor, einen Rückblick über „Final Fantasy X“ zu schreiben, in dem ich darauf eingehen wollte, weshalb „Final Fantasy X“ in meinen Augen eines der besten PlayStation-2-Spiele, sowie einer der besten Final-Fantasy-Teile ist. Vor kurzem fand in meiner Twitter-Timeline eine Diskussion über Politik in Videospielen statt. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um diese auf Religion – am Beispiel „Final Fantasy X“ – auszuweiten. Dabei fiel mir auf, dass es mir deutlich leichter fällt, allein über dieses Thema zu schreiben, zumal ein großer Fokus des Rückblicks genau darauf liegen sollte. Deshalb möchte ich in den folgenden Zeilen darauf eingehen, inwiefern in „Final Fantasy X“ Religionskritik ausgeübt wird, beziehungsweise welche religiösen Thematiken und Symbole aufgegriffen wurden.

Sin

Sin ist das zentrale Element der Handlung in „Final Fantasy X“. Während des großen Maschina-Krieges, der 1000 Jahre vor der eigentlichen Handlung des Spiels stattfand, kämpften die beiden Städte Zanarkand und Bevelle gegeneinander. Während Bevelle auf die Maschina setzte, verteidigten Beschwörer mit ihrer Magie Zanarkand. Als klar wurde, dass Zarnarkand dem Untergang bevorstand, versammelte Yu Yevon, das Oberhaupt der Stadt, die überlebenden Bürger, um diese in Fayth zu verwandeln. Somit konnte er, auf Basis der Erinnerungen der Fayth, eine spektrale Version von Zanarkand erschaffen und die Stadt an einen abgelegenen, sicheren Ort verfrachten. Währenddessen kreierte er Sin als eine Rüstung, um sich während der Beschwörung des spektralen Zanarkands zu schützen.

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