[Review] Life is Strange: Episode 1 – Chrysalis

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Entwickler: Dontnod Entertainment
Publisher: Square Enix
Plattform: PC, PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One (Testplattform)
Release: 30. Januar 2015

Ein gigantischer Sturm vor der Küste und er zieht direkt aufs Land! Max kann sich nicht erinnern, wie sie dorthin gekommen ist, versucht allerdings, möglichst schnell Unterschlupf in einem Leuchtturm zu finden. Gerade als sie ihn betreten will, fliegt ein Boot durch die Luft, kracht gegen den Leuchtturm und zerstört ihn. Die daraufhin herunterstürzende Kuppel ist im Begriff, Max unter sich zu begraben. Doch glücklicherweise wacht sie in diesem Moment auf. Sie schreckt hoch und stellt verwirrt fest, dass sie sich im Klassenzimmer ihres Fotografiekurses befindet.

Es ist ein Feature, das wohl jeder gerne in sein Leben integriert hätte: Die Zeit ein paar Minuten zurückdrehen, um zu sehen, wie die Sache ausgegangen wäre, hätte man anders gehandelt oder eine andere Antwort gegeben. Max Caulfield, Foto-Nerd und Außenseiterin, entdeckt eines Tages, dass sie genau dazu in der Lage ist. Als sie nach dem Unterricht mitbekommt, wie eine Mitschülerin in der Mädchentoilette bedroht und erschossen wird, spult sie die Zeit zurück und kann den Mord noch rechtzeitig verhindern.

[Review] The Legend of Zelda: Majora’s Mask 3D

You’ve met with a terrible fate, haven’t you?

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Entwickler: Nintendo, Grezzo
Publisher: Nintendo
Plattform: Nintendo 3DS
Release: 13. Februar 2015
Das Spiel wurde uns vom Publisher zur Verfügung gestellt.

In „Majora’s Mask“ geht es hauptsächlich um die Dinge, die man macht, wenn man sich nicht gerade durch einen Dungeon kämpft. Man trifft Leute und versucht ihre individuellen Probleme zu lösen, bevor die Zeit abläuft. Denn der Mond rast unaufhaltsam auf die Erde zu und es verbleiben nur drei Stunden, um die Aufgabe zu meistern. Dank spezieller Melodien lässt sich die Zeit aber glücklicherweise vor- und zurückdrehen. Während der zahlreichen Wiederholungen, die man erlebt, lernt man die Charaktere von Termina sehr gut kennen, was dem Spiel einen großen Charme verleiht, den man so aus keinem anderen Zelda-Teil kennt.

[Review] Dragonball Xenoverse

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Entwickler: Dimps
Publisher: Bandai Namco Games
Plattform: PC (Testplattform, mit Xbox-One-Controller), PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360, Xbox One
Release: 27. Februar 2015

Früher war alles besser. Früher, also 2008. Damals wurde man noch nicht schief angeguckt, wenn man mit Yu-Gi-Oh!-Karten spielte, man hatte noch nicht die Übersicht über alle existierenden Pokémon verloren und man hatte mit „Kingdom Hearts 2“ eines der schönsten Videospiele aller Zeiten spielen können. Und eben zu jener Zeit war es auch, dass Dragonball-Z-Spiele ihren Zenit erreichten, allen voran das fulminante „Budokai Tenkaichi 2“ für die PS2: Ein grandioser 3D-Prügler mit 120 Kämpfern und nutzlosen Statisten wie Kiwi, einer Vielzahl von Attacken und Gegenden aus dem Anime und einem Story-Modus, der dank einer schön gestalteten Oberwelt zum Erkunden einlud. Verdammt, war das Spiel gut! Leider waren es die Nachfolger auf PS3 und Xbox 360 weniger.

Auf den Folgetiteln auf PS3/Xbox 360 ging nämlich fast gar nichts. Besonders den frühen Titeln mangelte es massenhaft an Content, „Dragonball Z Burst Limit“ bot gerade einmal 21 spielbare Charaktere. Ein Witz im Vergleich zu den mehr als 150 Fightern von „Budokai Tenkaichi 3“! Aber den PS3/Xbox 360-Titeln mangelte es nicht nur an Content, sondern auch an einem passenden Kampfsystem: Während die „Budokai Tenkaichi“ intuitiv und – dem Anime gerecht – entsprechend schnell waren, waren die PS3/Xbox 360 Kampfsysteme entweder träge oder basierten auf schlichtem Glück wie zuletzt bei „Ultimate Tenkaichi“.

[Review] Teslagrad

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Rain Games ist ein noch ziemlich junges Entwicklerstudio aus Norwegen. Ihr erstes Projekt – Minute Mayhem – haben sie zugunsten von Teslagrad vorerst auf Eis gelegt. Dieser Titel ist nun vor kurzem im eShop der Wii U erschienen und nimmt den Spieler mit auf eine Reise durch ein wunderschönes, handgemaltes altes Europa im Steampunk-Look.

In Teslagrad, einem 2D-Platformer, spielt man einen kleinen Jungen, der von zu Hause fortgeschickt wird und von nun an vor den rot gekleideten Männern fliehen muss. Sein Weg führt ihn zunächst über die Dächer des Dorfes. Dabei trotzt er mutig dem dauerhaft niederprasselnden Regen, der dem Titel eine wunderbare Melancholie verschafft. Nach einigen Minuten erreicht unser Held ein Schloss, das man so an dieser Stelle erst mal gar nicht erwartet hätte.

[Review] Super Smash Bros. for Nintendo 3DS

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Zusammen mit dem Wii-U-Ableger, der hoffentlich Ende des Jahres erscheint, stellt Super Smash Bros. for Nintendo 3DS den vierten Ableger der Serie dar. Praktisch, dass sich das „for“ im Titel genauso ausspricht wie das englische Wort für vier.

Bei dieser Reihe handelt es sich um ein Prügelspiel in klassischem 2D. Allerhand bekannte Charaktere, die meisten natürlich im Nintendo-Universum beheimatet, geben sich hier ordentlich eins auf die Mütze. Nun zum allerersten Mal auch auf einem Handheld, da die Vorgänger allesamt für Heimkonsolen erschienen sind. Alleine der Gedanke daran, Smash Bros. nun auch unterwegs zocken zu können, ist bei vielen vermutlich für eine Kaufentscheidung verantwortlich.

Im Gegensatz zu anderen Kampfspielen, in denen man versucht, die Lebensanzeige des Gegners auf 0 zu bringen, ist es in Smash Bros. das Ziel, die Schadensanzeige des Gegners, die in Prozent angegeben wird, möglichst hochzuprügeln. Je größer der Schaden ist, desto leichter fliegt man nach einem Treffer aus der Arena und verliert ein Leben.

Riesige Kämpferauswahl

So ein Titel steht und fällt natürlich mit der Auswahl der verfügbaren Charaktere und deren Fähigkeiten. Von Anfang an steht dem Spieler eine riesige Auswahl von 36 Charakteren plus Mii zur Verfügung. 13 weitere Charaktere sind freischaltbar. Wenn bestimmte Events getriggert werden (zum Beispiel eine gewisse Spielzeit oder Anzahl bestimmter Kämpfe), erscheint der neue Charakter, den man nun zunächst einmal besiegen muss, bevor er künftig als Kämpfer ausgewählt werden kann. 15 der auftauchenden Charaktere haben hier ihren ersten Auftritt in einem Smash-Bros.-Teil. Nintendo findet momentan ja durchaus Gefallen an DLC, weshalb es keine Überraschung wäre, wenn in Zukunft weitere Figuren ihren Weg in Smash Bros. finden. Neue Stages gibt es natürlich auch freizuspielen.